Nachdem man nach und nach viele Studio Ghibli-Filme auf Netflix bringen wird, stellt sich nun die Frage: Warum dann nicht auch «Die letzten Glühwürmchen»?

Vor einigen Wochen berichteten wir, dass sich Netflix 21 Filme vom Studio Ghibli gesichert hat. Bereits seit dem 1. Februar sind die ersten 7 Anime-Klassiker auf der Streaming-Plattform verfügbar. Wer sich aber mal die Liste anschaut mit allen Filmen, die auf Netflix erscheinen, dem wird eventuell auffallen das ein großer Titel fehlt: «Die letzten Glühwürmchen».

«Die letzten Glühwürmchen» stammt ebenfalls vom Studio Ghibli und dennoch fehlt der Film und wird nicht auf Netflix erscheinen. Doch warum ist das so? Dazu gibt es eine recht einfache Antwort.

«Die letzten Glühwürmchen» basiert auf der autobiographischen Kurzgeschichte von Akiyuki Nosaka. Genau diese Kurzgeschichte wurde beim Verlag Shinchosha veröffentlicht, und obwohl das Studio Ghibli den Anime-Film aus dem Jahr 1988 komplett produziert hat, gehören die Lizenzrechte an dem Film ebenfalls dem Verlag Shinchosha.

Das bedeutet wiederum das Netflix den Film extra nochmal beim Verlag lizenzieren muss. Ob das passiert, wird sich erst noch zeigen.

Wer sich dennoch «Die letzten Glühwürmchen» anschauen möchte, kann das über diese Wege tun:

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Darum geht es bei «Die letzten Glühwürmchen»:
Es ist das Jahr 1945. Japan wird von amerikanischen Bombern heimgesucht, die das Land zur Kapitulation zwingen sollen. Bomben prasseln vom Himmel und wo sie einschlagen, brennt die Erde. Im Inferno eines solchen Angriffs verlieren der 14-jährige Seita und seine 4-jährige Schwester Setsuko ihre Mutter. Ohne den Vater, der schon lange bei der Marine ist, sind die Kinder auf sich alleine gestellt. Zuerst kommen sie bei Verwandten unter, doch die hungrigen Mäuler sind in der Not des unerbittlichen Krieges nicht willkommen. So ziehen Seita und Setsuko in einen verlassenen Bunker und versuchen auf eigene Faust zu überleben.

Quelle: The Verge, Netflix