Am 20. August wird Bundeswirtschaftsministerin Dorothee Bär offiziell die gamescom eröffnen. Was auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt „gaming-relevant“ wirkt, ist in Wahrheit ein starkes politisches Signal.
Mal ehrlich: Würde eine Bundesministerin bei einer kleinen, unbedeutenden Veranstaltung auflaufen? Wohl kaum. Ihre Anwesenheit zeigt: Gaming ist nach wie vor in der gesellschaftlichen und politischen Mitte angekommen – und in Deutschland größer denn je.
Politische Prominenz auf der Messe
Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wird die gamescom besuchen. Gemeinsam mit Dorothee Bär und weiteren politischen Ehrengästen wird er über das Messegelände flanieren – und dabei mit eigenen Augen sehen, was Millionen Gamer schon lange wissen: Die gamescom ist ein Schwergewicht im weltweiten Event-Kalender der Branche.
Deutschland als Gaming-Standort – Luft nach oben
Gerade die wirtschaftliche Relevanz der Messe macht ihren Besuch so wichtig. Denn obwohl Deutschland eine riesige Community und ein wachsendes Marktvolumen bietet, hinkt der Standort in Sachen Entwicklung von Videospielen international oft hinterher. Ein Blick nach Frankreich mit Ubisoft, nach Polen mit CD Projekt Red oder ins Vereinigte Königreich mit zahllosen Entwicklern und Publisher genügt – da wird schnell klar, dass hierzulande noch viel Potenzial brachliegt.
Es gibt Hoffnung: Anno 117 und Co.
Es gibt auch positive Beispiele: So wird etwa Anno 117 auf der Messe präsentiert – ein Titel, der unter anderem von der deutschen Wirtschaftsförderung profitiert. Solche Projekte zeigen: Wenn Politik, Wirtschaft und Branche an einem Strang ziehen, kann der Games-Standort Deutschland deutlich an Fahrt aufnehmen. Und das ist gut für die Wirtschaft, Deutschland und für die Gamer, die sich an den Spielen erfreuen können.