Gestern brachte ProSieben am Abend ab 20:15 Uhr die Hollywood-Verfilmung von «Ghost in the Shell». Die TV-Premiere konnte dabei recht ordentliche Quoten einfahren…

Insgesamt schalteten 2,28 Mio. Zuschauer ein, was dem Sender die höchste Reichweite des Tages bescherte und dazu ziemlich gute 6,7% beim Gesamtpublikum. Zum Vergleich: Im Februar 2019 schaffte es der Sender lediglich auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 4,6%.

Doch auch in der werberelevanten Zielgruppe darf man mit der Performance von «Ghost in the Sell» sehr zufrieden sein. Zur hochumkämpften Sendezeit schauten nämlich auch bei den 14-49 Jährigen noch 1,36 Mio. Zuschauer ein und sorgten für sehr schöne 12,4%. Auch hier liegt man weit über den Erwartungen, denn im Februar lag der Senderschnitt in dieser Zuschauergruppe bei 10,6% Marktanteil. Dabei handelte es sich sogar schon um einen extrem starken Monat, denn normalerweise knackt der Sender die 10%-Hürde eher selten.

Zuvor ab 19:05 Uhr lief das «Galileo Spezial» noch recht mau bei ProSieben. Mit 1,12 Mio schalteten etwa halb so viele Zuschauer ein, wie zu «Ghost in the Shell» und dennoch war es gemessen an den Gesamtzuschauerzahlen die zweiterfolgreichste Sendung des Tages bei ProSieben. Der Marktanteil bei den 14-49 Jährigen betrug 7,9%.

Auch mit dem Filmklassiker «X-Men: Erste Entscheidung» kommt ProSieben ab 22:23 Uhr nicht auch nur ansatzweise an die Werte von «Ghost in the Shell» heran. Hier schauten nämlich nur noch 890.000 Leute zu, was in der umworbenen Zielgruppe immerhin noch für solide 10,5% sorgte.

Doch selbst die Wiederholung von «Ghost in the Shell» ab 00:51 Uhr schaffte bessere Resultate. Mit 12,3% liegt man nur marginal unter dem Ergebnis der Erstausstrahlung und schafft den zweithöchsten Marktanteil des Tages bei ProSieben.

Zur Primetime lief «Ghost in the Shell» auch im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut. Man war mit dem Film stärker RTL und VOX. Bei RTL schauten zur Eigenproduktion «Big Bounce – Das Promi-Special» nämlich nur 9,7% der 14-49 Jährigen zu.

Der Schwersternsender Sat.1 hingegen konnte mit «The Voice Kids» richtig starke Quoten abräumen. Insgesamt 2,58 Mio. Zuschauer erreichte man mit der Castingshow und auch bei den Umworbenen lief es mit 11,2% sogar leicht besser als «Ghost in the Shell» bei ProSieben.

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Darum geht es:

Scarlett Johansson in der Verfilmung des gleichnamigen Anime-Klassikers: Major Mira Killian wurde nach einem Unfall in einen Cyborg mit übermenschlichen Fähigkeiten verwandelt und dient nun als Allzweckwaffe im Kampf gegen das Böse. Ihr aktueller Auftrag ist die Jagd nach dem skrupellosen Cyber-Terroristen Kuze, der sich in den Verstand von Menschen gehackt hat. Bald wird Major jedoch klar, dass die Wissenschaftler, die sie geschaffen haben, eigentlich ihr Leben geraubt haben …

Quoten: DWDL / ProSieben Teletext