Seit Beginn an hatte «Boruto» hierzulande mit miesen Einschaltquoten zu kämpfen. Am Donnerstag zeigte ProSieben MAXX die Serie zum vorerst letzten Mal und das auf gewohnt schwachem Niveau…

Am Montag und Dienstag erzielte «Boruto» auf dem 18:00 Uhr-Slot mieserable 0,6% Marktanteil bei den Erwachsenen zwischen 14 und 49 Jahren. Für ProSieben MAXX sind das absolut keine hinnehmbaren Werte, die meilenweit unter den Erwartungen liegen.

Am Mittwoch und Donnerstag lief es zwar etwas besser, aber dennoch keineswegs gut. Die beiden vorerst letzten Episoden im deutschsprachigen Fernsehen verzeichneten in der werberelevanten Zielgruppe jeweils nur 50.000 Zuschauer, die zu weiterhin enttäuschenden 1,1% Marktanteil führen.

Im Februar erreichte ProSieben MAXX durchschnittlich 1,5% Marktanteil. Erst ab dieser Grenze kann man von akzeptablen Quoten reden, wobei die Erwartungen an neue Folgen von «Boruto» durchaus noch deutlich höher liegen könnten.

Da verwundert es auch wenig, dass sich der Sender dazu entschieden hat, die Serie vorerst gänzlich aus dem TV-Programm zu nehmen. Seit Freitag zeigt man auf dem Slot den neuen Anime «Kenichi».

Gleichermaßen schwach verlief auch die Ausstrahlung von «Naruto» am späten Nachmittag. Die Doppelfolgen holten in der letzten Woche teilweise desaströse Marktanteile von 0,1% der Werberelevanten. Bis Donnerstag überwindeten fünf der acht Folgen nicht einmal die 1%-Hürde.