Die Gamescom ist eine Spielemesse, auf der Spiele von Entwicklern aus der ganzen Welt vorgestellt werden. Wir haben uns zwar auf japanische Entwickler fokussiert, konnten uns jedoch auch von Spielen aus anderen Ländern überzeugen. Wir zeigen euch, was uns noch gefallen hat.

Biomutant

Wer am THQ Nordic Stand vorbeigelaufen ist, war wohl erstmal überwältigt von diesem schönen Stand. Sehr aufwendig gebaut, mit vielen verschiedenen Figuren und Accessoires verziert. Es wurden jeweils eigene Welten für die Spiele aufgebaut. Viel kreativer als namhafte andere große Entwickler es Jahr für Jahr machen.

Dort gab es auch das Spiel «Biomutant», was ich nun schon zum 3. Mal auf der Messe sehen konnte. Dieses war dieses mal auch an einem sehr interessanten Ort. Man musste eine Treppe hinaufsteigen und hatte dann beim Spielen einen sehr schönen Blick auf den THQ Nordic stand. Zudem wird das Spiel jedes Jahr ein wenig besser. Dort steuert ihr ein niedliches Tier, welches ihr zuvor in der Charaktererstellung sehr detailreich designen können. Anschließend brecht ihr auf in die große Welt, um schreckliche Monster zu besiegen. Dabei kann der «Biomutant» schießen, als auch mit dem Schwert angreifen. Jedoch sollte man nicht zu monoton spielen.

Man muss einen Einklang zwischen beiden Waffen finden und sie jeweils abwechselnd benutzen. So kann man auch seine eigene, individuelle Taktik kreieren. Besonders die Bosskämpfe können schon sehr fordernd sein. Wir konnten z.B. einen Bosskampf spielen, indem wir zunächst den Boss bekämpft haben, jedoch anschließend in seinem Magen gelandet sind. Dort musste man dann natürlich wieder rauskommen. Schafft man dies nicht, endet man im Darm und stirbt.

Blair Witch

Ganz spontan haben wir noch einen Termin bei dem Entwickler Blobber Team bekommen. Dieser hat zu dem bekannten Horrorfilm «Blair Witch» ein Spiel entwickelt. Dieser feiert sein 20. jähriges Jubiläum, weswegen das Spiel entwickelt wurde. Überrascht hat uns auch der Anspielraum. Dieser war mit vielen Accessoires verziert, die man im Film wiederfindet. Das hat das Erlebnis zusätzlich verbessert.

Anschließend wagten wir uns an das Spiel. Dazu muss man erwähnen, dass dies auch die Entwickler von Layers of Fear sind und auf Horrorspiele spezialisiert sind. Gestartet ist man kurz vor dem Welteingang, musste dann nach einigen Hinweisen suchen durfte sich dann in den Wald wagen. Nach dem ersten Anspielen kann man das Spiel gut mit Outlast vergleichen. Ihr müsst Hinweise finden und so euren Weg erschließen. Zudem habt ihr sowohl eine Taschenlampe, als auch einen Camcorder dabei.

Zusätzlich begleitet euch ein Hund, welcher euch Hinweise gibt und euch vor gefahren warnt. Im Wald wurde es dann nämlich schon gefährlicher, da man von der Hexe bereits verfolgt wurde. Zuletzt befand man sich in einem gruseligen Haus, wo die Spannung sehr stark gestiegen ist. In diesem Haus gab es die ein oder anderen Schocker und Rätsel. Fies ist natürlich, dass man dort auch nicht weiß, wo der nächste Jumpscare lauert. Horror-Fans werden in diesem Spiel sicherlich voll auf ihre Kosten kommen. Wer an dem Spiel interessiert ist, kann es ab sofort spielen.

Cyberpunk 2077

Ganz klar, «Cyberpunk 2077» ist für mich (Ahmet) die wohl größte Überraschung auf der gamescom 2019 gewesen. Sogar der Spielestand auf der Messe hat mich überwältigt. Den Innenraum des Standes stellte ein Club dar. Rotes Licht, stark gedämmte Lichter und zahlreicher Poster zierten den Raum. Natürlich durfte eine Bartheke auch nicht fehlen.

Bei dem Spiel selbst handelt es sich um einen First-Person-RPG, das in einer Zukunftswelt angesiedelt ist. Das Spiel wird von den «Witcher»-Machern CD Projekt Red entwickelt und soll viel Freiraum bieten, wenn es um die Spielart geht. In der uns gezeigten Demo spielten die Entwickler zwei Spielarten vor: Einen Hacker- und eine Aggro-Variante.

In der ersten Variante ging der Spieler sehr leise vor. Statt auf direkte Konfrontation zu setzten, wurde gehackt was das Zeug hält, um Gegner auszuschalten oder Kameras zu überlisten. Dabei waren ziemlich interessante Vorgehensweisen möglich. Zum Beispiel wurde in einer Fitnessbude einfach mal der Trainingsroboter umprogrammiert, sodass dieser einen tödlichen Schlag auf einen Widersacher ausführt. In der zweiten Variante hingegen wurde alles niedergemetzelt was ging. Zahlreiche Waffe stehen dafür zur Auswahl. Nahkampfwaffen, Pistolen, Maschinengewehre oder sogar stationäre Geschütze wurden dafür verwendet. Dementsprechend sah das Ganze auch ziemlich brutal aus.

Ich muss sagen, nach der Vorstellung hatte ich immense Lust, selbst Hand anzulegen, aber leider war es nur eine Hands-Off-Demo. Sowohl die Grafik als auch die Welt mit den vielzähligen Möglichkeiten überzeugten mich sehr und ich kann kaum abwarten, bis das Spiel in den Händlerregalen liegt.

«Cyberpunk 2077» erscheint am 16. April 2020 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.