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Der südaustralische Senator Stirling Griff äußerte scharfe Kritik an Anime und Manga und fordert eine Überprüfung aller Werke, die in Australien verfügbar sind!

In einer Ratssitzung des australischen Parlaments hat der Senator während seiner Rede vor allem Anime und Manga angesprochen, die «Kinder mit großen Augen, meist in Schuluniformen» darstellen. Wie er erzählt, werden diese oft in sexuellen Posen dargestellt oder sind in sexuelle Aktivitäten und Missbrauchsfälle verwickelt.

«Eromanga Sensei» ein Kinderporno?!

Als ein Beispiel nannte er die Anime-Serie «Eromanga Sensei», die er als «stark von Inzestthemen geprägt» beschrieb. In Australien ist es Illegal pornografisches Material zu produzieren, besitzen oder zu veröffentlichen, welches offensichtlich Personen unter 18 Jahren zeigt.

Ausschnitt aus seiner Rede:

Zudem kritisierte er das Australian Classification Board, welches für die Altersfreigaben in Australien zuständig ist. In seiner Kritik äußerte er, dass sie solche Medien ungeachtet des Strafrechtes bewerten würden und «Eromanga Sensei» deshalb ab 15 Jahren freigegeben haben.

Nicht der erste Fall

Einen Fall von Kinderpornografie in einer Animationsserie gab es bereits schon 2008 in Australien. Dort entschied ein Richter des obersten Gerichtshofs von New South Wales, dass eine pornografische Karikatur aus «Die Simpsons» als Kinderpornografie anzusehen sei.

Griff verlangt nun ein dringendes Verbot von Anime und Manga, die Kindesmissbrauch darstellen. Ein entsprechender Antrag, um Ecchi-Anime aus Australien zu verbannen wird der 62-Jährige stellen.

Quelle: animenewsnetwork