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Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, eine Reise nach Japan zu unternehmen? Wenn ja, solltest du auf deinem Trip unbedingt auf folgendes achten…

Kaum ein Land ist von Deutschland aus weiter entfernt als Japan. Innerhalb von mehreren Tausend Kilometern ändert sich die Kultur drastisch. Was hierzulande gang und gäbe ist, kann in Japan sogar als Beleidigung aufgefasst werden.

Das solltest du unbedingt beachten, wenn du ins Land der aufgehenden Sonne reist

Verhalten in der Öffentlichkeit

  • Japan ist eins der saubersten Länder der Erde, obwohl es auf den Straßen weit und breit keine Mülleimer gibt. Das liegt daran, dass der Müll dort einfach mit nach Hause genommen wird.
  • In Japan sollte man sich nicht in der Öffentlichkeit die Nase putzen. Stattdessen sollte man lieber schniefen. Es ist also das genaue Gegenteil der deutschen Tradition.
  • Bei Erkältungen oder anderweitigen Krankheiten trägt man in der Öffentlichkeit Atemschutzmasken, um die Mitmenschen nicht anzustecken.
  • Die Schuhe werden vor dem Betreten einer Wohnung, eines Restaurants oder Tempels immer ausgezogen. Wenn man das nicht tut, wird es als unhöflich angesehen.

 

               

Restaurants / Essen

  • Essen ist in Japan ein zelebriertes Ritual und wird immer im Sitzen abgehalten. Es wird also nicht auf dem Weg zur Arbeit noch schnell ein Brötchen in den Mund geschoben.
  • Nachdem man in japanischen Restaurant fertig gegessen hat, bezahlt man möglichst schnell die Rechnung und macht Platz für die nächsten Besucher. Längere Gespräche nach dem Essen fallen damit flach.
  • Leitungswasser gibt es in fast allen Restaurants umsonst. Man wird also nicht gezwungen, sich ein teures Getränk zu bestellen.
  • In Japan bestellt nicht jeder sein eigenes Gericht. Man sucht sich die Speisen in der Gruppe aus und teilt untereinander.
  • Gastfreundschaft und guter Service gelten als selbstverständlich, weshalb Trinkgeld als Beleidigung angesehen wird.

Allgemeines

  • Man sollte sich eher zurückhaltend zeigen und in einem ruhigen Ton unterhalten. Gefühle werden in Gesprächen nicht so stark zum Ausdruck gebracht.
  • Es wird häufig mit Floskeln wie “vielleicht” geantwortet, statt ein klares “ja” oder “nein” zu sagen. Man muss lernen, diese richtig zu interpretieren.
  • Die Japaner sind hilfsbereit in jeder Situation des Alltags.
  • Man macht sich oft kleinere Geschenke, für die man sich mehrfach und deutlich bedanken sollte. Außerdem werden Geschenke erste später und nicht direkt vor dem Schenkenden geöffnet.

 

Die eigenen 4 Wände

  • Japanische Toiletten sind meist elektronisch und spielen Geräusche ab, die von den wahren Vorgängen ablenken sollen. Auch Sitzheizungen sind keine Seltenheit.
  • Man läuft auch in der eigenen Wohnung nicht barfuß herum, sondern zieht Pantoffeln an. Vor den Bädern wechselt man diese auf eigens dafür bereitgestellte Pantoffeln.
  • Üblicherweise wird auf Futons (Reisstrohmatten) geschlafen, die auf den Boden gelegt werden. Während des Tages befinden sich diese im Schrank und werden erst zum gegebenen Anlass herausgeholt.

   

Quelle: work-and-travel-japan.de/unterschiede-deutschland-japan