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Das Medienunternehmen ProSiebenSat.1, zu dem auch der Sender ProSieben MAXX gehört, hat massive Einsparungen im Programm angekündigt! Stehen möglicherweise auch neue Folgen von «Detektiv Conan» & Co. auf dem Spiel?

Die anhaltende COVID-19-Pandemie bereitet derzeit vielen Unternehmen große Probleme. Auch die TV-Sender bleiben von den Auswirkungen der Krise nicht verschont. So hat nun der Konzern ProSiebenSat.1 diverse Maßnahmen angekündigt, um die eigene finanzielle Lage stabil zu halten.

Bezüglich der Finanzzahlen im ersten Quartal 2020 gab das Unternehmen bekannt, dass die Performance bis Mitte März gut gewesen sei, anschließend seien jedoch die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie spürbar gewesen. Aufgrund der unklaren Lage habe man sich ferner dazu entschlossen, die Finanzprognose für das Jahr 2020 zurückzunehmen.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe rechnet derzeit damit, dass die TV-Werbeeinnahmen im April 2020 um etwa 40% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen werden. “Wir konzentrieren uns jetzt voll auf Kosten-, Liquiditäts- und Cashflow-Management, um unser Geschäft zu schützen und eine Grundlage für unsere Zukunft zu schaffen”, so Rainer Beaujean, Vorstandssprecher und Finanzvorstand des Konzerns. Als konkrete Maßnahme kündigte man hierzu massive Einsparungen bei den Investitionen in das Programm an. Im Vergleich zum Vorjahr sollen diese um ganze 50 Millionen Euro gesenkt werden.

Da auch ProSieben MAXX zum ProSiebenSat.1-Konzern gehört, dürfte die Maßnahme drastische Auswirkungen auf die Programmplanung des Unterföhringer Fernsehsenders haben. Neue Anime-Folgen, wie etwa zur Serie «Detektiv Conan», könnten vorerst Geschichte sein.

Quelle: ProSiebenSat.1 Media SE