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Anime-Serien aus anderen Länder schauen? Wie dies mit wenigen Tricks möglich ist, verraten wir dir hier.

Die Community der Fans von japanischen Zeichentrickfilmen in Deutschland wächst. Anime und Manga haben eine große Fangemeinde. Ihre Lieblingsfilme können sie auf verschiedenen Streamingportalen im Internet anschauen. Netflix ist einer der größten Anbieter für Zeichentrickfilme aus dem Fernost.
Ländersperren sind ein großes Manko bei den meisten Streamingdiensten. Auch Netflix arbeitet damit und verhindert den Zugriff auf ausgewählte Inhalte aus bestimmten Ländern. Viele Manga- und Anime-Filme sind gesperrt. Ein Trick macht es möglich, diese Sperren zu umgehen. Wie das im Detail funktioniert, offenbart dieser Ratgeber.

Weniger Rechte, mehr Sperren
Netflix ist der erfolgreichste Anbieter für Streamingdienste in Deutschland, den USA und vielen weiteren Staaten. Ein genauer Blick auf das Angebot zeigt jedoch diverse Unterschiede von Land zu Land. Abhängig vom Aufenthaltsort des Nutzers unterscheidet sich die Auswahl deutlich. In den USA ist das Angebot an Anime- und Manga-Filmen größer als etwa hierzulande. Es ist größer als das Angebot an Anime von ProSieben MAXX.
Der Grund dafür sind die Verwertungsrechte, die Netflix für seine angebotenen Werke besitzt. Erwirbt der Streamingdienste die Rechte für eine neue Serie, gilt sie nicht automatisch auch in jedem Land. Viele gute Serien und Filme darf Netflix aus rechtlichen Gründen seinen Kunden in Deutschland schlicht nicht anbieten. Mit Ländersperren erreicht der Anbieter die Wahrung der Verwertungsrechte. Erfinderische Nutzer können die Sperren jedoch umgehen. Möglich machen das eine Netflix VPN, über die auf Cyberghost ausführlich berichtet wird.

Die IP-Adresse verrät es
Um die Verwertungsrechte zu wahren, setzt Netflix die Ländersperren mithilfe von Geoblocking ein. Doch woher weiß der Streamingdienst Netflix, wo sich der Nutzer gerade aufhält? Der Verräter in diesem Fall ist die eigene IP-Adresse. Sie ist eine einzigartige Internetadresse, die einmalig ist und sofort Rückschlüsse auf den Nutzungsort gibt. Anhand der IP-Adresse kann der Betreiber den genauen Standort eines Internetnutzers erfahren.
Die IP-Adresse ist wichtig für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Servern. Sie ist jedoch auch verantwortlich dafür, das Ländersperren bei Netflix funktionieren. Die Nutzung eines VPN-Dienstes umgeht die Sperre. Statt der eigenen IP-Adresse wird Netflix eine andere Adresse vorgegaukelt. Stammt sie aus einem anderen Land, kann der Nutzer auf die Inhalte von Netflix zugreifen, die in dem Land verfügbar sind.

Die Funktionsweise von VPN
VPN steht für „Virtuelles privates Netzwerk“ und ist ein Verbund von Servern auf der ganzen Welt. Der Nutzer lädt sich einen VPN-Dienst auf sein Laptop, PC oder Smartphone von Samsung oder sonstigen Anbieter herunter. Anschließend verbindet er sein Gerät mit dem VPN-Server, der irgendwo auf der Welt steht.
Die eigene IP-Adresse wird an den Server gesendet, von dort aus wird der Datenverkehr über die IP-Adresse des Servers abgewickelt. Befindet sich der Server in den USA, hat ein deutscher Internetnutzer plötzlich eine amerikanische IP-Adresse. Damit ist es möglich, alle Inhalte von Netflix in den USA auch in Deutschland zu sehen. Die große Auswahl der Manga- und Animefilme steht zur Auswahl.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, die Ländersperren von Netflix zu umgehen. Sie sind jedoch mit erheblichen Nachteilen verbunden. Für Videostreaming ist eine schnelle und flüssige Internetverbindung möglich. Ein VPN-Dienst erfüllt diese Anforderungen, die meisten kostenlosen Alternativen sind zu langsam für Streamingdienste.