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Anime Spotlight: «Death Note», eine völlig neue Weltanschauung

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Wo genau fängt der Gerechtigkeitssinn an und wo hört er auf? Rund um «Death Note» gibt es einen schier unendlichen Diskussionsbedarf, der auch ganz schnell in philosophische Tiefen ausarten kann…

Der hochbegabte Schüler Light Yagami findet ein geheimnisvolles Notizbuch, das Todesgott Ryuk aus Langeweile in der Welt der Menschen zurückgelassen hat. Laut Gebrauchsanweisung stirbt jeder Mensch, dessen Namen man in dieses „Death Note“ schreibt. Obwohl Light zunächst skeptisch ist, probiert er das Buch aus und stellt schnell fest, dass aus dem Spiel tödlicher Ernst wird. Doch statt die Finger vom „Death Note“ zu lassen, brennt er darauf, alles Böse auszulöschen und die Welt radikal zu verändern … [Quelle: KAZÉ]

Der Musterschüler Light nutzt das sogenannte “Death Note”, um Verbrecher zu töten und die Welt zu einem besseren und gewaltfreien Ort zu machen. Solch ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ist doch ganz nobel, oder was meint ihr? Doch sollte man wirklich Menschen töten, auch wenn man  das große Ziel von einer bessere Weltordnung vor Augen hat?

Diese Frage spaltet die Fans, denn die Ansichten dort gehen in die verschiedensten Richtungen. Die gesellschaftliche Norm gibt uns vor, dass das Töten von Menschen eine Straftat und somit falsch ist. Light handelt in diesem speziellen Fall aber nicht aus niedrigen Beweggründen und hat ein großes, weltverbesserndes Ziel vor Augen. Er tötet nicht aus bloßer Mordlust irgendwelche zufälligen Menschen, sondern hat es speziell auf Schwerverbrecher abgesehen. Es ist somit eine veränderte Form der Todesstrafe, aber haltet ihr das für richtig?

Im Anime «Death Note» müssen die Menschen die Taten von Light in der Öffentlichkeit schlecht heißen. Von Geburt an wird uns eingetrichtert, dass diese Verhalten nicht richtig ist und somit auch nicht befürwortet werden darf. In den Anonymitäten des Internets waren die Einstellungen dazu dann aber ganz anders und ein Großteil der Bevölkerung konnte die eigene Meinung offen preisgeben, ohne Konsequenzen zu erfahren. Dort fiel das Feedback deutlich besser aus und die meisten standen auf der Seite von Light. Schließlich hatten diese Taten eine Minderung der Kriminalitätsrate zur Folge und damit eigentlich auch öffentliches Interesse.

Doch jetzt sind eure Ansichten gefragt:

 

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Das Ursprungswerk «Death Note» ist eine 13-teilige Manga-Reihe der Mangaka Tsugumi Ohba (Text) und Takeshi Obata (Zeichnungen). Das Duo zeichnet sich zudem noch für die Werke «Bakuman» und «Platinum End» verantwortlich. Alle Serien sind in Deutschland beim Verlag Tokyopop erhältlich.

>> Manga: «Death Note»

>> Manga: «Bakuman»

>> Manga: «Platinum End»

Es wurde zudem in eine 37-teilge Anime-Serie produziert, die hierzulande von KAZÉ vertrieben wird.

>> Anime: DVD Box 1

>> Anime: DVD Box 2

>> Realfilme (Trilogie)

ProSieben MAXX holt die Anime-Serie ins Free-TV und strahlt diese ab 22. Februar immer wöchentlich um 22:05 Uhr aus.

 

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