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Angezockt: ANANTA – Das GTA für Anime-Fans?

Anime-Optik, eine riesige Stadt, schnelle Kämpfe und jede Menge Möglichkeiten, sich fortzubewegen: ANANTA möchte eine Open World erschaffen, in der nicht nur die nächste Mission zählt. Auf der gamescom 2026 konnten wir selbst Hand anlegen und einen ersten Blick auf das Spiel werfen.

Unsere Anspielsession auf der gamescom 2026 bestand aus zwei Teilen. Zunächst wurden wir durch ein Tutorial geführt, das uns mit dem Kampfsystem und einigen Grundlagen der Spielwelt vertraut machte. Danach durften wir die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Aller Anfang ist ein Tutorial

Bevor wir uns frei durch die Stadt bewegen durften, stand zunächst das Tutorial auf dem Programm. Hier wurden uns die grundlegenden Spielmechaniken nähergebracht und wir konnten uns mit dem Kampfsystem vertraut machen. Damit bekamen wir zunächst einen entspannten Einblick in das Gameplay, bevor es anschließend in die offene Spielwelt ging. Für eine kurze Anspielsession war dieser Einstieg durchaus hilfreich, da man nicht direkt mit sämtlichen Möglichkeiten der Welt konfrontiert wurde.

ANANTA setzt bei seinen Kämpfen auf ein actionreiches System. Auch die Umgebung kann dabei eine Rolle spielen. Laut den Entwicklern lassen sich beispielsweise Gegenstände aus der Umgebung und sogar Waffen von Gegnern in den Kampf einbeziehen. Präzises Ausweichen und Blocken gehören ebenfalls zu den vorgestellten Mechaniken.

Die Stadt wird zum Spielplatz

Nach dem Tutorial konnten wir schließlich selbst entscheiden, wohin die Reise gehen sollte. Statt einer festgelegten Route durften wir die Open World frei erkunden. Und genau hier spielt ANANTA eine seiner auffälligsten Stärken aus: die Fortbewegung.

Wer durch die Stadt laufen möchte, kann sich klassisch zu Fuß bewegen. Allerdings bietet das Spiel wesentlich mehr Möglichkeiten. Parkour, Klettern und ein Schwing-System erlauben es, sich auch über Dächer und zwischen Gebäuden zu bewegen. Die Entwickler beschreiben dieses System als besonders freie Form der Fortbewegung. Beim Anspielen erinnerte uns gerade das Schwingen zwischen den Gebäuden an die Bewegungsfreiheit, die man aus den Spider-Man-Spielen kennt. Man bekommt dadurch das Gefühl, dass die Stadt nicht nur auf Straßenniveau stattfindet. Wer nicht gerade durch die Häuserschluchten schwingt, kann natürlich auch auf vier Räder zurückgreifen. Autos gehören ebenfalls zum Verkehr in ANANTA. Darüber hinaus hat NetEase bereits weitere Möglichkeiten vorgestellt: Dazu zählen unter anderem Taxis, Busse, U-Bahnen und sogar Hubschrauber. Die Fahrzeuge sollen dabei nicht nur als reine Dekoration dienen, sondern auch bei Missionen zum Einsatz kommen können.

Während unserer freien Erkundung konnten wir vor allem einen Eindruck davon bekommen, wie wichtig unterschiedliche Arten der Fortbewegung für das Open-World-Erlebnis sein können.

Nicht jede Minute muss eine Mission sein

Besonders interessant waren für uns die kleinen Dinge, die man während der freien Erkundung entdecken konnte. Ein Beispiel dafür waren Spielhallen. Dort konnten wir uns nicht einfach nur die Umgebung ansehen, sondern tatsächlich Retro-Spiele ausprobieren. Solche Aktivitäten sind natürlich kein zentraler Bestandteil des Kampfsystems – sie geben der Stadt aber eine zusätzliche Ebene und genau solche Details könnten für die Atmosphäre von ANANTA wichtig werden. Die Entwickler wollen Nova City ausdrücklich als lebendige Stadt darstellen, in der es auch abseits der eigentlichen Aufgaben etwas zu entdecken gibt. Offiziell wurden unter anderem interaktive Orte, Freizeitaktivitäten und zufällige Ereignisse innerhalb der Stadt vorgestellt.

Unser erster Eindruck

Nach unserer kurzen Session ist vor allem der Eindruck geblieben, dass ANANTA sehr viel gleichzeitig sein möchte. Das Tutorial vermittelt zunächst die Grundlagen und führt in das Kampfsystem ein. Danach öffnet sich die Spielwelt und gibt einem deutlich mehr Freiheit. Man kann kämpfen, durch die Straßen fahren oder sich über die Dächer bewegen. Besonders die Fortbewegung hat dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Zusammenspiel aus Parkour, Klettern und Schwingen sorgt dafür, dass sich die Stadt nicht nur horizontal erkunden lässt. Wer möchte, kann sich seinen eigenen Weg durch die Häuserschluchten suchen. Gleichzeitig sind es aber gerade die kleineren Details, die die Welt interessant machen könnten. Eine Spielhalle zu betreten und dort ein Retro-Spiel zu starten, ist nur eine kleine Aktivität – genau solche Dinge können einer Open World jedoch Leben einhauchen.

Natürlich konnten wir während unserer kurzen Anspielsession nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Spiel sehen. Viele Fragen werden sich deshalb erst mit einer längeren Spielzeit beantworten lassen: Wie abwechslungsreich sind die Aktivitäten wirklich? Wie entwickelt sich das Kampfsystem? Und wie viel gibt es in der fertigen Open World tatsächlich zu entdecken?

Fest steht für uns aber: ANANTA möchte mehr sein als eine reine Kulisse für seine Geschichte. Die Stadt selbst soll zum Spielplatz werden. Und genau diesen Ansatz konnten wir auf der gamescom bereits ein Stück weit erleben.

ANANTA soll am 15. Januar 2027 erscheinen. Geplant sind Versionen für PC, PlayStation 5 und Mobile.