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Wir alle lieben Anime-Serien! Doch wie ist der japanische Exportkult überhaupt entstanden?

Jeder von uns kennt Animes. Ganz egal, ob wir diese bereits im Fernsehen, auf YouTube, auf Facebook oder in Serien auf Netflix gesehen haben. Doch kaum einer von uns kennt eigentlich den Hintergrund und die Geschichte der Filme. In diesem Artikel möchten wir auf die Entstehung der Anime eingehen.

Die Geschichte begann im 20. Jahrhundert

Wenn wir uns die Geschichte der Anime einmal genau ansehen, dann finden wir schnell heraus, dass diese bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts reicht. In dieser Zeit experimentierten japanische Filmemacher an den Animationstechniken der westlichen Welt und haben so ihre eigenen Filme entworfen.

Erst im Jahr 1970 hat sich der Anime dann weiterentwickelt und spiegelt seitdem ganz eigene Genres wie Super Robot oder Mecha wider. Wenn wir uns die typischen Shows aus diesem Jahr ansehen, dann finden wir Filme wie zum Beispiel Mazinger Z.

Hayao Miyazaki und Mamoru Oshii sind Filmemacher, die in der Welt der Anime in dieser Zeit besonders berühmt wurden.

 

Der Boom kam in den 1980er Jahren

Auch wenn Mamoru Oshii und Hayao Miyazaki schon in den 1970er Jahren berühmt wurden und die ersten Menschen anfingen Animes zu schauen, kam der Boom dennoch erst in den 1980er Jahren. Zu dieser Zeit wurde das Potenzial dieser Filmchen erkannt und für den Mainstream aufgenommen. Es entstand ein unglaublicher Produktions Boom, mit dem in dieser Zeit wohl kaum einer gerechnet hat.

In der heutigen Zeit der Digitalisierung können wir uns solche Booms kaum noch vorstellen, denn Filme auf Netflix und YouTube kann fast jeder, der etwas Ahnung hat selber drehen. Japanische Skizzen finden wir mittlerweile nicht nur im Fernsehen, sondern auch bei Anbietern wie Comeon, aber auch auf der Xbox und Playstation.

Einer der beliebtesten Filme aus dieser Zeit ist der Film Akira aus dem Jahr 1988. Die Produktionskosten waren gewaltig aber das zahlte sich am Ende aus. Akira wurde ein weltweiter Erfolg und so kam auch die westliche Welt zu den neuen japanischen Filmen. Der teuerste Anime Film wurde dann im Jahr 2004 produziert, als die gleichen Filmemacher den Film Steamboy verfilmten. Es folgten noch einige weitere Filme, die nicht nur in Japan, sondern auch in der westlichen Welt einen riesen Erfolg feierten.

 

Dann kamen die Serien

Die fortschritte und Erfolge aus den 1980er Jahren bleiben nicht folgenlos. Die Produzenten der Anime haben entdeckt, dass diese Filme auch weltweit Erfolg haben können. Serien und Kurzfilme wurden immer beliebter und so ergab sich für die Anime-Produzenten eine ganz neue Art, die kunstvollen Filme weltweit auszustrahlen. In den 1990er und auch in den 200er Jahren wurden dann die wohl weltweit bekanntesten Anime Reihen veröffentlicht. Dazu zählen Dragon Ball Z, Sailor Moon und auch Pokemon. Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt haben sich Nachmittags vor dem Fernseher getroffen und später sogar Sammelkarten getauscht und die Spiele zu den Filmen gespielt.

 

Die westlichen Länder wurden immer aufmerksamer auf die japanischen Filme und fing an, seine eigenen Anime zu produzieren. Durch das Internet wurde diese zu großen Erfolgen und führte des Weiteren zum Aufstieg von Fansub Anime. Die Produktionsfirma Spirited Away gewann im Jahr 2002 den ersten Preis bei den Berliner Filmfestspielen. Doch das war noch nicht alles, denn im Jahr 2003 folgte ein Oscar für den besten Trickfilm.