Einer der ikonischsten Anime-Franchises aller Zeiten ging vor 20 Jahren in Deutschland an den Start!

Ein ganz normaler Montag in Deutschland. Der 30. August 1999. In der deutschen Fernsehlandschaft beginnt beim noch jungen Sender RTL 2 eine Serie namens «Dragonball» – damals hätte man sich wohl nicht träumen lassen können, dass der Anime nach Japan auch in Deutschland einschlägt wie eine Bombe und zum Aushängeschild des Anime-Booms Anfang der 2000er wurde. So kam es letztendlich aber.

Nur ein Jahr später, am 23. August 2000, wurde «Dragonball» dann auch mit der 153. und letzten Folge beendet, bevor ein Jahr später dann schon die Nachfolgeserie in Deutschland Premiere feierte. «Dragonball» adaptiert die Kapitel 1 – 194 des gleichnamigen Mangas.

In diesen 20 Jahren lief «Dragonball» auf vier Sendern: RTL 2 (1999 – 2003 & 2010 – 2011), Animax (2007 – 2009), ProSieben MAXX (2014 – 2015) und zuletzt RTL 2 YOU (2016 – 2017). Am 30. Juni 2017 wurde der Anime, der 1986 in Japan Premiere feierte, bis zum letzten Tag des Senders ausgestrahlt, seitdem herrscht Abstinenz.

Auch ein Streaming-Dienst hat es noch nicht geschafft, sich die Rechte einzukaufen und die Serie anzubieten. Lediglich auf DVD ist «Dragonball» in sechs Boxen bei KAZÉ Anime erhältlich.

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Darum geht es bei «Dragonball»:
Die phantastische Geschichte von Dragon Ball beginnt vor langer Zeit. Tausende Kilometer von der Hauptstadt eines kleinen asiatischen Reiches entfernt, tief in den Bergen. Dort lebt Son-Goku, ein kleiner, aber sehr kräftiger Kerl mit einem praktischen Affenschwänzchen. Seit dem Tod seinen Großvaters, Son-Gohan, verbringt er seine einsamen Tage mit unkonventionellem Kampfsporttraining und nicht minder seltsamen Arten der Nahrungsbeschaffung. Son-Goku vermisst nichts und niemanden – bis plötzlich Bulma auftaucht.

Sie stammt aus einer für Son-Goku fremden Welt voll von anderen Menschen und unfassbaren Wundergeräten und sie ist – Wahnsinn! – ein Mädchen. Für Son-Goku, der noch nie ein Mädchen gesehen hat, also quasi ein Wesen von einem anderen Stern. Nach dem ersten kurzen und dramatischen Zusammentreffen der beiden, erfährt Son-Goku, was Bulma in diese abgelegene Gegend geführt hat: Sie ist auf der Suche nach den sieben Dragon Balls, den wunderbaren Drachenkugeln. In jeder von ihnen befindet sich eine bestimmte Anzahl von Sternen, von eins bis sieben und wer im Besitz aller sieben Kugeln ist, dem erfüllt der göttliche Drache Shenlong einen Wunsch.

Nur einen einzigen, aber immerhin jeden, den man hat! Und weil Bulma die Kugeln nicht nur um jeden Preis haben will, sondern auch ein Händchen für Technik hat, hat sie sich für ihre Suche ein Radargerät gebastelt, das anzeigt, wo sich die heißbegehrten Dragon Balls befinden. Daher weiß sie, dass Son-Goku im Besitz eines Dragon Balls sein muss. Doch der ist von der Idee, Bulma seinen Dragon Ball abzugeben, natürlich ganz und gar nicht angetan. Schließlich ist das hübsche Spielzeug alles, was ihm sein Großvater hinterlassen hat. Aber man unterschätze nie ein Mädchen – es dauert nicht lange, da hat Bulma Son-Goku mit ihrem außerordentlichen Charme überzeugt.

Und dies ist nicht nur der Beginn einer wundervollen Freundschaft, sondern auch der Anfang einer langen abenteuerlichen Suche, die Son-Goku, Bulma und die Zuschauerinnen und Zuschauer quer durch eine Welt voller unglaublicher Überraschungen führt. Diese Welt ist dicht bevölkert von manchmal durchaus liebenswerten, manchmal aber auch etwas seltsamen Wesen, von denen einige die beiden auf ihrem zuweilen sehr verschlungenen Weg begleiten …

Quelle: fernsehserien.de, Wikipedia, AniSearch