Seit 20 Jahren segeln die Strohhutpiraten nun schon über die Meere und hat immer noch eine riesige Fanbase auf der Welt. Doch wie schafft Eiichiro Oda seine Fans so bei Laune zu halten? Ein paar Thesen …

Am 19. Juli 1997 wurde das erste Manga-Kapitel von «One Piece» in Japan veröffentlicht. 20 Jahre später wird immer noch nach dem sagenumwobenen Schatz gesucht den Gol D. Roger irgendwo auf der Grand Line versteckt hat. 872 Kapitel in 85 Bänden gibt es in Japan vom Manga mittlerweile, vom Anime existieren bereits 797 Episoden. Doch was fasziniert die Leute so sehr an «One Piece» das sie Woche für Woche mitfiebern und nicht die Lust daran verlieren? Zwar kann man immer nur mit subjektiven Sichtweisen antworten aber wir versuchen uns das Phänomen dennoch mal zu erklären.

«One Piece» hat unzählige Charaktere, Welten, Kampftechniken und Geschichten. Nimmt man beispielsweise die Strohhutpiraten kann man die Unterschiede recht schnell erkennen. Neben ganz “normalen” Menschen wie Ruffy, Nami, Zorro, Sanji und Robin hat man auch ein Elch namens Chopper der auch noch Arzt ist, einen Cyborg namens Franky und ein sprechendes Skelett ohne Haut (Johohohoho!). Schaut man sich deren Fähigkeiten sind sie noch viel unterschiedlicher. Ruffy kann seine Körperteile dehnen wie Gummi, Zorro kann mit drei Schwertern seine Gegner in Null komma Nix zu Brei verarbeiten, Sanji kämpft nur mit seinen Beinen und haut mit seinen Tritten richtig drauf, Nami hingegen hat einen Wetterstab der in der Lage ist aus sommerlichem Wetter ganz schnell auch mal einen Gewitter heranziehen zu lassen, Robin kann mehrere Körperteile an mehreren Stellen wachsen lassen und damit auch von weitem Gegnern den Hals umdrehen, Chopper kann sich in viel größere und stärkere Wesen verwandeln, Franky kann mit seinen Cyborg Fähigkeiten sich zum Beispiel in einen Roboter verwandeln und schwere Schäden anrichten und Brook ist ein begnadeter Fechter.

Man merkt also das die Piraten mit ihren Fähigkeiten sehr unterschiedlich sind und dabei reden wir nur von den Protagonisten der Serie. Würde man alle Charaktere mit all ihren Fähigkeiten aufzählen wäre dieser Artikel auch heute noch nicht fertig. Die Unterschiede zwischen den Charakteren, ihr Verhalten, ihre Stärken und Schwächen und auch ihre Geschichten lassen einen die Charaktere sehr ans Herz wachsen nicht zuletzt weil «One Piece» sich damit auch viel Zeit nimmt.

Eine weitere Erklärung zum Phänomen «One Piece» wären die unterschiedlichen Welten: Skypia, eine Insel im Himmel, Punk Hazard, eine Insel mit viel Lava und Schnee. Nur zwei Beispiele aber vielleicht wird damit klar was ich damit sagen möchte. Weil die letzte Insel vielleicht eine mit Sonne und Strand war muss es die nächste nicht unbedingt auch eine sein. Gerade weil es schwierig ist Erwartungen zu schüren wie die nächste Insel aussehen könnte, welche Wesen dort auf einen warten und wie man dort wieder rauskommen kann ist es immer wieder spannend zu sehen wo es als nächstes hingeht.

Außerdem wären dann noch die Antagonisten zu erwähnen wovon es unzählige gibt. Die Sieben Samurai der Meere, die vier Kaiser und die drei Admiräle der Marine sind dabei wohl die wichtigsten Antagonisten mit denen vor allem Ruffy immer wieder zu kämpfen hat. Man denke dabei vor allem an den Marine Ford-Krieg in denen die Samurai und die Admiräle anwesend waren und Ruffy vor allem mit Akainu, Aokiji und Kizaru zu tun hatte. Die Spannung ob Ruffy dies überhaupt überlebt lässt einen das Kribbeln nicht mehr los immerhin sind die drei Admiräle eine Großmacht der Marine. Mittlerweile hat sich zwar ein bisschen was bei den Admirälen getan aber die Spannung ob Ruffy es jemals vor allem mit Akainu aufnimmt dürfte weiterhin eine spannende Frage sein.

Was «One Piece» ausmacht ist also folgendes: Die liebenswerten und starken Charaktere, die unterschiedlichen Welten und Inseln und die Herausforderung und Spannung wie man mit dem nächsten Gegner verfährt. Natürlich gibt es noch so unendlich viel was «One Piece» ausmacht allerdings reicht dieser kleine Einblick um es vielleicht besser nachvollziehen zu können.