Ryuuji will Minori endlich ihre Gefühle gestehen, doch Taiga verschwindet und würfelt alles durcheinander. Unsere Review zum «Toradora!»-Finale!

«Toradora!» Vol. 5

Publisher: AniMoon Publishing
Erscheinungsdatum: 27.10.2017
Sprachen: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Episoden: 21 – 25
Synchronfirma: Oxygen Sound Studios
Dialogregie: Jasmin Arnoldt
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Das passiert im fünften Volume von «Toradora!»:
Das Warten hat ein Ende: Die letzte Klassenfahrt steht an und führt bei Ryuuji zu einem besonderen Gefühlschaos, denn eigentlich möchte er Minori ein Geständnis machen. Ohne es zu wissen lässt sie ihn abblitzen was im weiteren Verlauf zwischen Minori und Ami zu einem heftigen Streit führt. Weil ihr eine Haarspange verloren geht will Taiga es wiederholen und verschwindet für mehrere Stunden in den Bergen wo mittlerweile ein heftiger Schneesturm entbrannt ist. Aus Sorge suchen Ryuuji und Minori sie, Ryuuji findet sie dann auch letztendlich allerdings auf dem Boden liegend und verletzt da sie gestürzt ist. In ihrer Bewusstlosigkeit glaubt sie das Kitamura Taiga gerade rettet und gesteht unterbewusst das sie in Ryuuji verliebt ist. Ryuuji bittet Kitamura Taiga zu erzählen das er sie gerettet habe und nicht Ryuuji doch in aller Vergessenheit vergisst er Minori einzuweihen und letztendlich platzt die Bombe. In einer Konfrontation zwischen Taiga und Minori stellen sich Ami und Kitamura vor die Türen um Taiga so endlich zu stellen damit sie gesteht das sie in Ryuuji verliebt ist.  Aufgrund Streitigkeiten zieht Taiga für kurze Zeit zu ihrer Mutter und verbringt ein bisschen Zeit mit ihr und schwänzt unterdessen auch die Schule. Als sie wieder zurückkehrt offenbaren sich Ryuuji und Taiga gegenseitig ihren Gefühlen und wollen gemeinsam für zwei Monate verschwinden bis Ryuuji 18 Jahre alt wird und anschließend heiraten …

Persönliche Meinung: Wenn die Beschreibung etwas verwirrend erscheint, tut mir das leid allerdings muss man aber auch sagen das in «Toradora!» Vol. 5 wohl am meisten passiert und das irgendwie zusammenzufassen das man als halb verwirrter andere noch mit verwirrt ist doch recht schwer. Auf jeden Fall geben die Folgen 21 – 25 nochmal einiges her und lassen einen nochmal Achterbahn fahren. Schade ist das es einige Passagen gab die nur verwirrt haben, beispielsweise verschwindet Taiga zwei mal im Laufe der fünf Folgen, einmal aufgrund ihrer Verletzung, das zweite Mal als sie und Ryuuji bereits zusammen waren. Das passte für mich irgendwie nicht unbedingt zusammen und hätte weggelassen werden können, dann hätte man sich theoretisch auch eine ganze Folge sparen können. Aber es ging ansonsten sehr emotional zu, woran die Comedy zum Teil etwas leidet, wenn auch nicht vollständig. Die Folgen 21 und 22 gehören aber auf jeden Fall zu den besten und dramatischsten Folgen der kompletten Serie.

Musik:
Das zweite Opening heißt “Silky Heart” und wird von der Sängerin Yui gesungen. Im Gegensatz zum ersten Opening finde ich dieses hier schon eher gelungen da es sich vor allem von den Bildern mehr auf die Charaktere im einzelnen beschäftigt und nicht mit der Gruppe noch dazu ist die Musik gut gelungen und kann man sich durchaus geben.

Das zweite Ending “Orange” von Rie Kugimiya, Eri Kitamura und Yui Horie ist leider nicht ganz so sehr nach meinem Geschmack, zwar klingt die Musik etwas angenehmer und ruhiger aber es wurden fast ausschließlich Standbilder benutzt was mir weniger gefällt aber nichts desto trotz kann ich sagen das das Ending als guter Abschluss für eine Folge ist.

Deutsche Lokalisierung:

Für die Synchronisation von «Toradora!» wurden die Oxygen Sound Studios beauftragt, Regie führte Jasmin Arnoldt.

Die Synchronsprecher:

Charakter Synchronsprecher
Taiga Aisaka Luisa Wietzorek (Tomoyo, Clannad)
Ryuuji Takasu Ozan Ünal (Leonard Hofstadter, The Big Bang Theory)
Ami Kawashima Magdalena Turba (Amane Misa, Death Note)
Kouji Haruta Marcel Mann (Rito, To Love Ru)
Yasuko Takasu Anita Hopt (Mio Akiyama, K-ON!)
Sumire Kanou Marieke Oeffinger (Akame, Akame ga Kill)
Minori Kushieda Moira May (Chiho Sasaki, The Devil is a Part-Timer!)
Maya Kihara Lisa May-Mitsching (Lisa Mishima, Terror in Tokyo)
Nanako Kashii Maria Hönig (Ruuko Kominato, Selector Infected Wixoss)
Yusaku Kitamura Konrad Bösherz (Yugi Muto, Yu-Gi-Oh!)
Inko Santiago Ziesmer (Spongebob, Spongebob Schwammkopf)

In Volume fünf dürfen sich vor allem die Hauptcharaktere nochmal richtig austoben. Luisa Wietzorek, Ozan Ünal und Magdalena Turba müssen in kurzer Zeit zwischen Wut und Trauer springen und das gelingt ihnen recht gut. Insgesamt ist der Sprechercast von «Toradora!» mehr als gelungen. Von Folge 1 an überzeugten alle Sprecher durch Vielseitigkeit, Authenzität und Glaubwürdigkeit.

Verpackung / Extras:

«Toradora!» Vol. 5 kommt wie immer in einem Steelbook mit einer Pet-Card und einem Magnet Sammelbutton mit dem “!” aus dem Logo des Anime. Zusätzlich gibt es einen Pappaufsteller von Taiga. Auf der Disc befindet sich die sehr unterhaltsame Bonus-Episode «Toradora!: Bentou no Gokui», das zweite Opening und Ending als Creditless-Version und Karaoke-Untertiteln und einem Interview mit den beiden Synchronsprechern Luisa Wietzorek und Ozan Ünal, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat Ihnen zuzuschauen da beide auf sympatische Weise sich gegenseitig ärgern und nebenbei noch ein paar Fragen beantworten. Was die Extras angeht hat das fünfte Volume die besten Extras, da diese meiner Meinung nach am meisten Spaß gemacht haben und auch mal was anderes zu sehen war.

Punkte:

Inhalt

9 / 10

Musik

8 / 10

Deutsche Lokalisierung

9 / 10

Verpackung / Extras

10 / 10

Insgesamt

9 / 10

Fazit:
Wie schon die Vorgängervolumes bietet auch «Toradora!» Vol. 5 viel Dramatik, Emotionen und eine Prise Comedy (wenn auch die hier etwas zu kurz kommt). Auch die Veröffentlichung von AniMoon Publishing kann sich wie immer sehen lassen, hier wurde ganze Arbeit geleistet und das Geld ist es allemal wert. Das Fazit möchte ich jetzt aber auch nochmal dazu zu nutzen die gesamte Serie kurz zu bewerten da dies ja das letzte Volume war: «Toradora!» lebt von seinen Charakteren, den liebenswerten und frechen, den traurigen und emotionalen Momenten und auch die Beziehung zwischen den Charakteren wird hier ganz groß geschrieben. «Toradora!» macht Spaß, berührt, lässt sich nicht zu viel Zeit und ist für jeden empfehlenswert der gerne mal eine etwas andere Romance-Serie sehen will. Im Laufe der Folgen baut sich die Serie ein gutes Alleinstellungsmerkmal auf und ist immer und immer wieder sehenswert!

Was ich wohl jetzt machen werde? «Toradora!» in einem Rutsch gucken, ich vermisse die Charaktere irgendwie schon. Auf ein neues Drache und Tiger!