Die Weihnachtszeit steht an und Taiga will ein liebes und vernünftiges Mädchen werden. Unsere Review zu den Folgen 16 – 20 …

Seit dem 29. September ist auch das vierte Volume von «Toradora!» bei AniMoon Publishing auf DVD und Blu-ray draußen, es enthält die Folgen 16 bis 20.

«Toradora!» Vol. 4

Publisher: AniMoon Publishing
Erscheinungsdatum: 29.09.2017
Sprachen: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Episoden: 16 – 20
Synchronfirma: Oxygen Sound Studios
Dialogregie: Jasmin Arnoldt
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Das passiert im vierten Volume von «Toradora!»:
Nachdem Taiga sich als Schülerratspräsidentin aufstellen lassen hat glauben sie und Ryuuji das Kitamura wieder als Kandidat antreten möchte doch erstaunlicherweise bleibt er hartnäckig und bleibt weiterhin bei seiner Entscheidung. Kurz vor der Wahl bekommt Ryuuji einen Anruf von einem Mitschüler der ihm alles erzählt warum Kitamura nicht mehr antreten möchte. In Eile sucht Ryuuji ihn auf, der ihm dann alles beichtet. Weil Sumire die Schule verlässt und nach Amerika reist um dort Astronautin zu werden ist Kitamura am Ende da er in sie verliebt ist und sich nicht mehr in der Lage fühlt weiter ein guter Schülerratspräsident zu sein. Als Sumire ihn jedoch dazu ermutigt nochmal anzutreten, tritt Taiga zurück und überlässt Kitamura das Feld, der nutzt seine Ansprache vor der gesamten Schule dazu Sumire ein Liebesgeständis zu machen doch die lässt ihn ohne wirkliche Antwort stehen. Taiga kann sich nicht zurückhalten und greift Sumire an, woraufhin es zu einem gewaltigen Streit mit Handgreiflichkeiten kommt. Taiga wird für zwei Wochen von der Schule suspendiert während Sumire nach Amerika reist. Kitamura bedankt sich bei Taiga das sie sich für ihn einsetzt und tritt seinen Posten als Schülerratspräsident an.

In den weiteren Folgen geht es weihnachtlich zu, denn die Weihnachtszeit steht an und gleichzeitig auch die Prüfungen. Dazu möchte die Schule auch eine Weihnachtsfeier an Heiligabend organisieren. Taiga glaubt an den Weihnachtsmann und nimmt sich vor jetzt besonders lieb zu sein was sie und Ryuuji in merkwürdige Situationen bringt. Bei den Vorbereitungen geschieht Minori ein Missgeschick und zerstört aus versehen Taigas Lieblingsstern der als Dekoration diente. Minori schämt sich und versucht den Stern wieder zu reparieren und wird dabei von Ryuuji unterstützt. Auf dem Weihnachtsfest performen Taiga und Ami dann auch ein Weihnachtslied auf der Bühne, Taiga verschwindet daraufhin und sucht Minori auf um sie davon zu überzeugen auf das Fest zu gehen. Ryuuji verkleidet sich unterdessen als Teddybär und spielt bei Taiga den Weihnachtsmann, Taiga wird daraufhin bewusst wie wichtig ihr Ryuuji geworden ist.

In der 20. Folge möchte Taiga Ryuuji die Chance geben selbstbewusster zu werden und fordert von ihm das er zukünftig mehr alleine machen soll damit Minori den Eindruck bekommt das zwischen ihm und Taiga nichts läuft. In der Klasse steht derweil eine Klassenfahrt an die zu den Bergen führen soll …

Persönliche Meinung: Die 16. Folge ging etwas hart zu war aber durchaus überraschend und unterhaltsam da Kitamura und Taiga ihren Gefühlen freien Lauf ließen, für mich persönlich war es aber einer meiner absoluten Lieblingsfolgen im gesamten Anime bis jetzt. Die Weihnachtsfolgen waren meiner Meinung etwas lahm, vor allem das mehrere “neue” Charaktere dazukamen die eigentlich bis dato keine Rolle gespielt haben verwirrte mich etwas dennoch gab es auch wundervolle Momente: Zum einen der Auftritt von Taiga und Ami die echt schön gesungen haben und zum anderen als Ryuuji sich als Weihnachtsteddy verkleidet hat und Taiga ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Das war herzerwärmend und zeigte auch die besondere Liebe zu den Charakteren die in «Toradora!» reingesteckt wurde. Mit der 20. und letzten Folge auf dem vierten Volume ging es schonmal vielversprechend zu, ich bin auf jeden Fall extrem gespannt wie es in den letzten fünf Folgen weitergehen wird.

Musik:
In der 16. Folge wurden noch das erste Opening und Ending verwendet. Meine Meinung dazu können in den Reviews zu den Volumes 1 – 3 nachgelesen werden. Seit der 17. Folge ist jedoch neue Musik im Einsatz.

Das zweite Opening heißt “Silky Heart” und wird von der Sängerin Yui gesungen. Im Gegensatz zum ersten Opening finde ich dieses hier schon eher gelungen da es sich vor allem von den Bildern mehr auf die Charaktere im einzelnen beschäftigt und nicht mit der Gruppe noch dazu ist die Musik gut gelungen und kann man sich durchaus geben.

Das zweite Opening “Orange” von Rie Kugimiya, Eri Kitamura und Yui Horie ist leider nicht ganz so sehr nach meinem Geschmack, zwar klingt die Musik etwas angenehmer und ruhiger aber es wurden fast ausschließlich Standbilder benutzt was mir weniger gefällt aber nichts desto trotz kann ich sagen das das Ending als guter Abschluss für eine Folge ist.

Deutsche Lokalisierung:

Für die Synchronisation von «Toradora!» wurden die Oxygen Sound Studios beauftragt, Regie führte Jasmin Arnoldt.

Die Synchronsprecher:

Charakter Synchronsprecher
Taiga Aisaka Luisa Wietzorek (Tomoyo, Clannad)
Ryuuji Takasu Ozan Ünal (Leonard Hofstadter, The Big Bang Theory)
Ami Kawashima Magdalena Turba (Amane Misa, Death Note)
Kouji Haruta Marcel Mann (Rito, To Love Ru)
Yasuko Takasu Anita Hopt (Mio Akiyama, K-ON!)
Sumire Kanou Marieke Oeffinger (Akame, Akame ga Kill)
Minori Kushieda Moira May (Chiho Sasaki, The Devil is a Part-Timer!)
Maya Kihara Lisa May-Mitsching (Lisa Mishima, Terror in Tokyo)
Nanako Kashii Maria Hönig (Ruuko Kominato, Selector Infected Wixoss)
Yusaku Kitamura Konrad Bösherz (Yugi Muto, Yu-Gi-Oh!)
Inko Santiago Ziesmer (Spongebob, Spongebob Schwammkopf)

Anders als in Volume drei ging es dieses Mal größtenteils etwas ruhiger zu in den Folgen das tut der Synchronisation jedoch keinen Abbruch. Wunderbare Stimmend die auf die Charaktere passen geben ihnen eine Glaubwürdigkeit und Unterhaltsamkeit. Luisa Wietzorek musste in den fünf Folgen viel Gefühle zeigen und konnte das durchaus – egal ob Laut oder mal leise. Marieke Oeffinger als Sumire konnte auch dieses Mal wieder glänzen auch wenn sie nicht so viele Passagen hatte in der ihr Charakter zu Wort kam.

Verpackung / Extras:

Wie auch schon die drei Vorgängervolumes kommt «Toradora!» Vol. 4 in einem Steelbook und einer Pet-Card, als Extras gibt einen Pappaufsteller von Ryuuji und einem Magnet Sammelbutton mit dem “ra” aus dem Logo des Anime. Auf der Disc befindet sich die vierte und gleichzeitig letzte OVA «Toradora! SOS» in der synchronisierten Fassung sowie ein paar weitere Synchronclips. Dazu gibt es das zweite Opening sowie Ending jeweils in der Clean-Version ohne Credits. Fans können sich auch mit dem vierten Volume auf ein paar nette Extras sowie einer richtig guten Verarbeitung des Covers freuen welches einfach nur fantastisch aussieht da es sich auch an den Farben des Logos orientiert.

Punkte:

Inhalt

8,5 / 10

Musik

7 / 10

Deutsche Lokalisierung

9 / 10

Verpackung / Extras

9 / 10

Insgesamt

8,5 / 10

Fazit:
Volume vier von «Toradora!» kommt meiner Meinung nach nicht ganz an das inhaltliche Niveau des dritten Volumes an, bietet aber dennoch viel Spaß, Tränen und Emotionen. Im Gegensatz zu den bisherigen Folgen schafft sich «Toradora!» hier aber ein Alleinstellungsmerkmal und zeigt warum diese Serie gefeiert wird. Auch die tolle Veröffentlichung von AniMoon Publishing geben dem ganzen noch einen weiteren Kaufgrund mit den hochwertigen Steelbooks und der tollen Aufmachung. Ende Oktober erscheint dann schon leider das letzte Volume doch man darf sehr gespannt sein wie die Geschichte um Ryuuji, Taiga und co. enden wird, man wird sich aber wohl auf viele Tränen gefasst machen dürfen.