Angesichts des nahenden Halloween-Fests präsentieren wir euch diese Woche mit «Vampire Knight» eine spannende Vampir-Geschichte mit reichlich Romantik und Drama.

Die Serie entstand 2008 in zwei je 13-teiligen Staffeln beim Studio Deen. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Manga der Zeichnerin Matsuri Hino, welcher zwischen 2004 und 2013 in 19 Bänden veröffentlicht wurde.

Beide TV-Staffeln hat hierzulande KAZÉ lizenziert und auf DVD veröffentlicht, wohingegen die Buchreihe komplett bei Carlsen Manga erschien.

 

Darum geht es in «Vampire Knight»:

Yuukis früheste Erinnerung stammt von einer stürmischen Winternacht, in der sie von einem Vampir angegriffen und wiederum von einem anderen Vampir, Kaname Kuran, gerettet wurde. Zehn Jahre später ist Yuuki, die Adoptivtochter des Direktors der “Cross Academy”, ein Guardian geworden. Sie sorgt dafür, dass niemand von der Day Class (Menschen) vom Geheimnis der Night Class (Vampire) erfährt. An ihrer Seite ist ihr Kindheitsfreund Zero Kiryuu, dessen Eltern von dem reinblütigen Vampir Shizuka Hiou getötet wurden. Dieses Zusammenleben sieht auf den ersten Blick schön und gut aus, doch haben wirklich alle Vampire auf ihre blutdürstige Seite verzichtet oder steckt mehr dahinter? Was wird aus Kanames Liebe zu Yuki?

 

Handlung:

Die Geschichte konzentriert sich stark auf die Dreiecksbeziehung der drei Protagonisten. Gleichwohl ist sie vielschichtig, durchweg spannend und vielfach dramatisch und wird so nie langweilig. Klassische Action wird auch immer mal wieder eingestreut, ist aber sicher kein Schwerpunkt der Serie. Dazu erwartet einen Situationskomik und natürlich Romantik.

 

Charaktere:

Bei den Charaktere kann «Vampire Knight» zweifellos punkten. Mit Yuki hat man eine sympathische, warmherzige und selbstbewusste Protagonistin, der man gerne zusieht und in die man sich gut hineinversetzen kann. Kaname dagegen ist von einer mysteriösen Aura umhüllt und überaus charmant und nobel. Komplettiert wird das Protagonisten-Trio von Zero, einer lässig und kalt wirkenden Person, dessen Gründe für sein Auftreten sich mehr und mehr offenbaren.
Daneben gibt es eine Vielzahl von Nebencharakteren, mal mehr, mal weniger originell, die zwar mehrheitlich weitestgehend in einer Statistenrolle verharren, aber dennoch sicher nicht schlecht gelungen sind und sich gut in die Geschichte einfügen.

 

Musik:

«Vampire Knight» bietet einen soliden und atmosphärischen, obgleich nicht herausragenden Soundtrack. Das Opening von Staffel 1 hat mir sehr gut gefallen, wohingegen ich das Pendant der zweiten Staffel nur mittelmäßig fand. Beide Endings sind überaus gelungen und passen perfekt zur etwas düsteren Grundstimmung des Animes.

>> Opening 1
>> Ending 1

 

Bild:

Der shōjo-typische, aber dennoch unverwechselbare Zeichenstil konnte mich vollends überzeugen, auch wenn solche ästhetischen Fragen natürlich immer Geschmacksache sind. Die Konturen der Figuren sind detailreich, die Hintergründe zumindest oberes Mittelmaß und die Animationen laufen flüssig über den Bildschirm.

 

Fazit:

«Vampire Knight» ist eine überaus gelungene Vampir-Romance-Serie, die es nicht nur anlässlich Halloween wert ist, gesehen zu werden. Gerade weibliche Fans werden dank den beiden interessanten und schönen männlichen Hautcharakteren und natürlich einer spannenden, dramatischen sowie romantischen Geschichte auf ihre Kosten kommen. Aber auch Anime-Fans des anderen Geschlechts können bedenkenlos einen Blick riskieren.

 

Quelle: Wikipedia, aniSearch (Inhaltsangabe)