Diesen Sonntag stellen wir euch eine mit «Skip Beat!» eine sehenswerte Ganbatte-Serie vor, bei der auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen.

Der Anime wurde zwischen 2008 und 2009 produziert und umfasst 25 Folgen. Als Produktionsstudio fungierte Hal Film Maker (u.a. «B Gata H Kei»). Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Manga der Zeichnerin Yoshiki Nakamura. Während die Buchreihe ihren Weg über den Carlsen Verlag auch nach Deutschland gefunden hat, wurde die TV-Serie hierzulande bislang nicht lizenziert.

 

Darum geht es in «Skip Beat!»:

Kyoko Mogami folgt ihrem Kindheitsfreund und ihrer großen Liebe Sho nach Tokio. Sie hofft dabei, ihm bei seinem Traum ein bekannter Sänger zu werden, helfen zu können. Sie putzt, kocht und arbeitet in drei Jobs gleichzeitig, ohne an sich selbst zu denken. Doch die tiefe Zuneigung, welche sie für Sho empfindet, ändert sich schlagartig, als sie ein Gespräch zwischen Sho und seiner Managerin mitbekommt. Dort erklärt Sho, dass Kyoko ihm vollkommen egal ist und er sie lediglich als sein Dienstmädchen mit nach Tokio genommen hat. Kyoko hat genug gehört, doch anstatt nur rumzusitzen und sinnlose Tränen zu vergießen, hat sie nur einen Gedanken, einen Wunsch und ein Ziel: Rache! So beginnt ihre Reise in die Welt des Showbusiness und zugleich startet ihr Rachefeldzug gegen Sho.

 

Handlung:

Im Großen und Ganzen ist «Skip Beat!» ein klassischer Ganbatte-Anime, der auch einige Genre-Klischee nicht auslässt. Von der Masse hebt sich die Serie insbesondere dadurch ab, dass einerseits das in diesem Kontext ungewöhnliche Rache-Motiv im Vordergrund steht, andererseits die Serie mehrheitlich eine Komödie ist. Auch romantische Elemente kommen vor, deren Anteil ist allerdings verhältnismäßig überschaubar und im Umfang beispielsweise nicht mit einer RomCom zu vergleichen.

 

Charaktere:

Die ehrgeizige und selbstbewusste Protagonistin, welche auch nicht davor zurückschreckt anderen ihre Meinung offen ins Gesicht zu sagen, ist gerade im Shōjo-Segment eine willkommene Abwechslung und wohl die größte Stärke der Serie. Sie wird dem Zuschauer schnell sympathisch und trägt die Serie mühelos. Den ebenfalls wichtigen männlichen Charakteren Sho und Ren sieht man ebenfalls gerne zu, obgleich diese Figuren nicht so innovativ und stereotypenfrei sind wie die Protagonistin.

 

Musik:

Der Soundtrack von «Skip Beat!» ist eher unspektakulär und verweilt entsprechend nicht nachhaltig im Gedächtnis.

Gleiches lässt sich über das zweite Opening und zweite Ending sagen, wohingegen mir das erste Opening «Dream Star» ebenso wie das erste Ending «Namida» ziemlich gut gefallen hat.

>> Opening 1
>> Ending 1

 

Bild:

Der Charaktere sind im typischen Shōjo-Look gestaltet und meines Erachtens ziemlich ordentlich gelungen. Zusätzlich kommt in Comedy-Sequenzen immer wieder der Chibi-Stil zum Einsatz. Ob einem letzteres zusagt, ist sicherlich eine Geschmacksfrage. Die Hintergründe sind recht schlicht, sodass der Anime insgesamt optisch als durchschnittlich bezeichnet werden kann.

 

Fazit:

«Skip Beat!» erfindet das Rad sicher nicht neu. Dennoch hat man es hier mit einer gelungen Ganbatte-Serie zu tun, die mit einem großen Comedy-Teil aufwartet und insbesondere mit ihrer sympathischen und erfrischend andere Protagonistin punktet.

 

Quelle: aniSearch (Inhaltsangabe)