Ein doch sehr unbekannter Anime, den man sich definitiv mal anschauen sollte und daher diese Woche zum Serientipp der Woche gehört…

Der Anime «Kobato». basiert auf die gleichnamige Manga-Reihe. Bisher sind 6 Bänder erschienen, die auch in Deutschland bei Egmont Manga & Anime verfügbar sind. Der Anime erschien erstmals 2009 und wurde beim Animationsstudio Madhouse unter der Regie von Mitsuyuki Masuhara produziert. Insgesamt wurden 24 Folgen ausgestrahlt. In Deutschland wurde die Anime-Serie bisher nicht lizensiert.

 

Inhalt:

Das Mädchen Kobato Hanato betritt zusammen mit ihrem sprechenden „Hund“ Ioryogi die Erde. Dabei stellt ihr Hund ein Plüschtier dar. Von ihm bekommt sie zunächst den Auftrag, eine Bewährungsprüfung als Mensch zu bestehen. Jedoch ist Kobato vollkommen naiv und begeht einen Fehler nach dem anderen, als sie das menschliche Verhalten imitieren soll. Allerdings besitzt sie ein reines Herz und versucht anderen Menschen so gut wie möglich beizustehen. Dabei wird sie von Ioryogi begleitet, der ihre Taten beobachtet und bewertet. Er ist dabei überaus streng – fast schon hinterhältig fies – und brüllt sie regelmäßig zusammen. Letztlich besteht sie trotz vieler Fehler die erste Prüfung und soll von nun an in einer Flasche die zerbrochenen Herzen der Menschen sammeln. Auf diesem Weg lernt Kobato viele Menschen kennen und möchte ihnen helfen und damit ihr Herz heilen. Im Laufe der Handlung fängt Kobato an in einem Kindergarten zu arbeiten, wo sie einen jungen Mann kennenlernt, der sie aber bei jeder Kleinigkeit anschreit. Doch sie verliebt sich in ihn.

Charaktere:

Im Mittelpunkt steht Kobato. Durch sie erfahren wir unterschiedlichste Geschichten von anderen Menschen, die zum Teil sehr rührend sind. Kobato ist sehr tollpatschig und verpeilt, hat aber ein gutes Herz. Im Laufe des Anime merkt man, dass sie sich die größtmögliche Mühe gibt, um anderen zu helfen. Doch nicht nur sie besitzt einen starken Charakter. Ihr kleiner Helferlein Ioryogi, der wie ein Hunde-Plüschtier aussieht, kann sprechen und verfolgt den Weg von Kobato. Ioryogi wirkt immer sehr ernst, was zum Teil Kobatos Tollpatschigkeit zu verschulden ist, aber auch seine Sorge um sie.
Kiyokazu Fujimoto arbeitet mit Kobato zusammen in einem Kindergarten. Er ist alles andere als überzeugt von Kobato, aber steht ihr oft bei, um ihr zu helfen. Kiyokazu hat vieles im Leben durchgemacht, weshalb er sehr ernst wirkt. Von seinen Schattenseiten erfahren wir mehr und dadurch kann man Kiyokazu besser verstehen.

 

Musik:

Die Musik ist eine Mischung aus Kinderliedern und hervorragenden Soundtracks. Besonders das Kinderlied Ashita Kuru Hi wird oft von Kobato gesungen, welches schön umgesetzt wurde. Das Opening trägt den Titel Magic Number und wurde von Maya Sakamoto gesungen. Das Ending heißt Jellyfish no Kokuhaku und stammt von Megumi Nakajima.

Kobato – Ashita Kuru Hi:

Opening zu «Kobato.»:

Ending zu «Kobato.»:

Persönliche Meinung:

Ich fand den Anime hervorragend gemacht. Besonders verwundert war ich, dass «Kobato.» doch sehr unbekannt ist. Denn meiner Meinung nach ist die Geschichte sehr einzigartig und prägnant umgesetzt. Darüber hinaus gefällt mir der Zeichenstil und die Stimmung, die im Anime erschaffen wird. Anime-Fans, die gerne Slice of Life sehen, sollten sich auf jeden Fall mal «Kobato.» anschauen.

Bildergalerie:

Quelle: Wikipedia