Eine schöne Serie, die perfekt das Comedy-Genre mit dem Drama-Genre verbindet haben wir diese Woche für euch als Serientipp im Angebot: «Dusk Maiden of Amnesia»

Der 12-teilige Anime erschien bereits im Jahr 2012 in Japan und wurde ab November 2015 in Deutschland in vier Volumes von Kazé-Anime veröffentlicht. Auch die Manga-Reihe wurde von Kazé herausgebracht und ist hierzulande erhältlich. Wir haben uns den Anime für euch genauer angesehen.

Darum geht es in «Dusk Maiden of Amnesia»:

Die Geschichte spielt an einem privaten Internat, welches dafür bekannt ist, dass es des Öfteren zu Geisterjagden kommt und dass an dieser Schule ein Mädchen namens Yuuko umherirrt. Aus unbekanntem Grund kann nur Teiichi Niiya, Schüler der Mittelstufe, dieses Mädchen sehen. Yuuko selbst hat keinerlei Erinnerungen an ihren Tod, geschweige denn, durch wen oder was sie starb. Teiichi und Yuuko schließen sich zusammen, um das Geheimnis ihres Todes ‒ und auch der Schule ‒ zu lüften.

Handlung:

Zunächst wird die Handlung nur sehr langsam eingeführt. Man sieht bei der ersten Episode einige Szenen zweimal, da die Produzenten hier dem Zuschauer erstmal klarmachen möchten, wer hier der Geist ist und das ihn nur diejenigen sehen können, die sich dessen Existenz bewusst sind. Die darauffolgenden Episoden sind eher alleinstehende Episoden mit einer Geistergeschichte, die mit Yuuko in Zusammenhang steht garniert mit sehr viel Humor. Kommen die Protagonisten Yuukos Vergangenheit näher, oder nicht? Yuuko verhält sich im Laufe der 12 Episoden immer seltsamer und dies wird dann auch zum Ende hin aufgeklärt. Der Anime bietet zusammengefasst sehr viel Comedy und eine gruselige Atmosphäre. Vor allem die Schlussszene nach dem Ending ist immer sehr unheilvoll gehalten und lässt einem beinahe das Blut in den Adern gefrieren.

Charaktere:

Der Hauptcharakter Teiichi ist der typische Standard-Anime-Charakter, wie er im Buche steht. Er ist ziemlich schüchtern und verliebt sich das erste Mal in den Geist Yuuko. Der Charakter der mich begeistern konnte, war Yuuko. Sie ist einfach in den ersten 5-6 Episoden sehr liebenswert und hat später dann noch eine tragische Hintergrundstory spendiert bekommen. Das damalige Schicksal von Yuuko vor über 50 Jahren lässt einem wirklich an der Menschheit zweifeln und was passieren kann, wenn eine Dorfgemeinde am Rande der “Vernichtung” steht.

Musik:

Die Hintergrundmusik ist immer passend. Es gibt eine wunderschönen Hintergrundsoundtrack der immer bei traurigen Sequenzen eingespielt wird. Hier und da sind auch etwas gruseligere Soundtracks dabei. Aber es wird bei weitem nicht so übertrieben wie bei der Horror-Serie «Another», bei der wirklich jedes “Grusel-Klischee-Lied” gespielt wurde. Das Opening “Chor Jail” der Sängerin Konomi Suzuki ist wirklich ein schöner rockiger Einstieg in die Serie, während das Ending “Requiemeher melancholisch angehaucht ist und eine Folge schön ruhig beendet.

>> Opening 1
>> Ending 1
>> Trauriger Soundtrack von «Dusk Maiden of Amnesia»

Bild:

Da ich in letzter Zeit hauptsächlich «Detektiv Conan» geschaut habe, war ich von den flüssigen Animationen überrascht. Während bei Conan eher ruckelige Animationen und Standbilder an der Tagesordnung sind, bleibt hier alles schön flüssig animiert. Und auch der Zeichenstil ist in der jeder Folge überzeugend und gerät auch nicht aus den Fugen, wie bei anderen Animeserien. Die Serie wurde wie viele Animes in 720p produziert und bietet zudem wirklich beeindruckend schöne Hintergründe und kreative Kameraperspektiven.

Fazit:

Wer nichts gegen Geistergeschichten hat und dem der Humor der Serie gefällt, bekommt ein tolles Paket aus etwas “Horror” und “Comedy” mit diesem Anime geschnürt. Die Charaktere sind großteils sympatisch und die Handlung wird bei diesem Anime am Schluss wirklich hervorragend zu Ende gebracht. Fans, die bereits den Manga kannten, dürften allerdings eventuell von dem Ende enttäuscht sein, da das Ende etwas abgeändert worden ist, da der Manga noch nicht so weit war wie der Anime. Was noch erwähnenswert ist: Die deutsche Synchronisation ist wirklich absolute Spitzenklasse! Esra Vüral und Amadeus Strobl überzeugen auf ganzer Ebene und vor allem die Schlussszene nach dem Ending spricht Yuukos Sprecherin wirklich sehr gruselig und passend ein. Der Anime hat trotz einiger kleiner Einstreuungen von Ecchi-Szenen eine volle Kaufempfehlung verdient.

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Quelle: aniSearch (Inhaltsangabe)
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