«Dragon Ball Super: Broly» nimmt sich Zeit um eine Geschichte zu erzählen … zu Gunsten des Films! Unsere Review zum heute startenden Anime-Film!

Am 29. Januar 2019 feiert «Dragon Ball Super: Broly» seine Deutschlandpremiere in den Kinos. MAnime.de-Redakteur Kanie durfte sich den Film bereits anschauen und teilt seine Meinung dazu.

«Dragon Ball Super: Broly» beginnt anders als die vorherigen Filme aus dem «Dragon Ball»-Universum. Es beginnt in der Vergangenheit. Und thematisiert Ereignisse, die den «Dragon Ball»-Fan mehr als interessieren dürften. So werden vor allem Vorgeschichten erzählt, die im späteren Verlauf zu mehr Verständnis führen. Man stellt das bekannte Konzept eines «Dragon Ball»-Films auf den Kopf und erzählt eine grandiose alternative Geschichte, die sowohl berührt als auch spannend ist.

Etwa 40 Minuten braucht die Vorgeschichte und wird den «Dragon Ball»-Fan emotional binden – etwas was die vorherigen nur allzu selten geschafft haben. Es ist kein Geheimnis das «Dragon Ball Super: Broly» sich viel um Broly geht – auch in der Vorgeschichte. Seine “Geburt”, seine Kindheit und Entwicklung zu dem was er noch wird – auch wie Freezer den Planeten Vegeta zerstört wird ein wichtiges Thema sein.

Hat man mal die Vorgeschichte geschafft, bekommt «Dragon Ball Super: Broly» ein altbekanntes Bild aus der Gegenwart: Son Goku, Vegeta, Bulma, Beerus, Whis und viele andere bekannte Charaktere. Diese werden durch den Diebstahl der Dragon Balls auf den Eiskontinent “gelockt”. Da beginnt letztendlich dann auch der Kampf zwischen Goku, Vegeta und Broly.

Ohne zu viel zu verraten ist der Kampf gut gezeichnet und auch das CGI kann sich gut in Szene setzen. Durch eine Schlüsselszene verliert der Film aber leider die emotionale Bindung zum Zuschauer, so das eigentlich nur noch der restliche Kampf übrig bleibt, aber auch der ist weiter gut.

Über das Ende kann man sich durchaus streiten. Meiner Meinung hätte man es auch anders machen können, aber so ist es auch okay.

Insgesamt bekommt man mit  «Dragon Ball Super: Broly» den vielleicht inhaltlich tiefgreifendsten und möglicherweise auch besten Film der «Dragon Ball»-Reihe. Fans sollten sich diesen Kinofilm nicht entgehen lassen, aber auch für nicht-«Dragon Ball»-Freunde (wie ich einer bin) ist der Film interessant genug um sich den mal anzuschauen.

Diese Review spiegelt ausschließlich die Meinung des Redakteurs wieder.