Im November veröffentlichte der Publisher KAZÉ das zweite Volume von «Küss ihn, nicht mich» auf DVD und Blu-ray. Warum wurde Kae wieder dick..? Hier geht’s zur Review.

  • Label: KAZÉ Anime
  • Veröffentlichung: 24.11.2017
  • FSK: Ab 12 Jahren freigegeben
  • Laufzeit: ca. 100 Minuten
  • Bildformat: 16:9
  • Auflösung: 1920 x 1080
  • Genre: Romance, Comedy
  • Sprachen: Japanisch, Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Anzahl Disks: 1
  • Verpackung: Amaray mit O-Card
  • Extras: 2 Postkarten

 

 

Story (8/10)

Kaes Lieblingscharakter Shion ist auch nach seinem Serientod das Wichtigste für sie. Das wird von ihren vier Verehrern und ihrer neuen Freundin Shima eifersüchtig beäugt. Penibel achten die fünf aber auch darauf, dass keiner von ihnen Zeit alleine mit Kae verbringt. Denn der- oder diejenige könnte ja heimlich ihre Zuneigung gewinnen. Also verbringen sie zusammen ihre Freizeit, die Ferien und die Feiertage und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Dennoch weiß Kae, die keinerlei Erfahrung in Liebesdingen hat, oft nicht, wie sie die Annäherungsversuche ihrer Freunde abwehren soll. Eines Tages passiert es dann plötzlich: Kae verliebt sich unsterblich – doch wer ist der Glückliche?

Persönliche Einschätzung:

Obwohl Kae durch den Kuss von Shima verunsichert ist, hält sie weiterhin zu ihr. Sie beginnt, eine Figur ihres Lieblingscharakters aus Schokolade für einen Wettbewerb herzustellen. Doch sie stellt sich dabei nicht sehr geschickt an – oder auch: all ihre Bemühungen waren reine Zeitverschwendung. Der Humor in «Küss ihn, nicht mich» bleibt immer noch erhalten und überrascht mich in jeder Folge, da es immer andere Ideen sind. In der fünften Episode nimmt Kae plötzlich wieder zu, womit die Jungs überhaupt nicht gerechnet haben. Trotz des Humors sind in «Küss ihn, nicht mich» charakterliche Entwicklungen vorhanden. In den ersten Episoden ging es hauptsächlich um die Schönheit von Kae, verliebt in sie war bisher keiner der vier Jungs. Doch dies ändert sich plötzlich in der fünften Episode – Yusuke verliebt sich plötzlich in Kae. Die weiteren Episoden befassen sich ebenfalls mit den anderen drei Jungs, sodass die Charaktere auch wirklich Tiefe erhalten. Die Mischung zwischen Comedy und Romance ist in «Küss ihn, nicht mich» meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Animationen (8/10)

Für die Animationen von «Küss ihn, nicht mich» war das Studio Brain’s Base zuständig, welches bereits «Servamp» oder «Blood Lad» produzierte. Die Serie aus dem Jahr 2016 liegt im Format 16:9 mit einer Auflösung 1920 x 1080p vor. Die Animationen sehen sehr schön aus und gefallen mir sehr gut. Leider kommen auch in diesem Anime ab und zu Standbilder vor, was sehr schade ist.

   

Musik (9/10)

Das Opening Prince x Prince aus «Küss ihn, nicht mich»  fasziniert mich weiterhin. Ich muss bei jeder Episode mitsingen, da mir das Opening einfach sehr gut gefällt. Manche Szenen aus dem Opening stammen aus dem Anime, während es auch neue Szenen gibt.

Das Ending ist auch stimmig, mit dem Opening kann es aber nicht ganz mithalten. Insgesamt gefallen mir beide Songs wirklich sehr.

Opening

Ending

Deutsche Lokalisierung (7/10)

Die Synchronisation von «Küss ihn, nicht mich»  entstand in Hamburg bei der Digital Media Technologie GmbH (DMT). Die Dialogregie wurde von Mario Stengel geführt. Der Ton liegt in Dolby Digital 2.0 vor.

Charakter Deutsche Stimme Charakter Deutsche Stimme
Asuma Mutsumi Daniel Schütter Shima Nishina Leonie Landa
Hayato Shinomiya Julian-Elias Henneberg Takuro Serinuma Markus Hanse
Kae Serinuma Franciska Friede Yūsuke Igarashi Jesse Grimm
Nozomu Nanashima Flemming Stein Kazuma Mutsumi Nils Rieke

Die deutsche Synchronisation von «Küss ihn, nicht mich» gefällt mir, jedoch sind kleinere Kritikpunkte vorhanden. Leider gibt es in «Küss ihn, nicht mich» auch Fehlbesetzungen. Meiner Meinung nach klingt Daniel Schütter zu alt und passt nicht auf Asuma. Mir sind außerdem einzelne Takes aufgefallen, wo ein Sprecher nicht deutlich genug gesprochen haben. Hier hätte der Regisseur den Take erneut aufnehmen sollen.

Dennoch gibt es auch Sprecher, die mich voll und ganz überzeugen konnten. Franciska Friede passt perfekt auf Kae und auch Leonie Landa passt stimmlich auf Shima. Außerdem schafft es Julian-Elias Henneberg, die naive Art von Hayato sehr gut umzusetzen.

Verpackung und Extras (7/10)

Der Publisher KAZÉ veröffentlicht «Küss ihn, nicht mich» in einer Amaray-Hülle mit O-Card. Die O-Card ist sehr stabil und der FSK-Sticker ist lediglich auf der Folie aufgeklebt. Als Extra liegen zwei Postkarten in der Amaray-Hülle bei.

Fazit

Kaes Lieblingscharakter Shion ist auch nach seinem Serientod das Wichtigste für sie. Das wird von ihren vier Verehrern und ihrer neuen Freundin Shima eifersüchtig beäugt. Penibel achten die fünf aber auch darauf, dass keiner von ihnen Zeit alleine mit Kae verbringt. Denn der- oder diejenige könnte ja heimlich ihre Zuneigung gewinnen…

Mit mehr Comedy geht «Küss ihn, nicht mich» in die nächste Runde! Die Charaktere werden genauer vorgestellt, sodass man mehr über das Leben der Jungs erfahren kann. Außerdem spielt sich die Geschichte nicht immer nur in der Stadt ab, sondern auch am Meer oder auf einer Insel!

Die deutsche Synchronisation ist zwar nicht perfekt, da es auch Fehlbesetzungen gibt. Im Großen und Ganzen gefällt mir die deutsche Fassung des Animes aber gut.

 

 

Bewertung

Story (x2)                                8/10
Animationen               8/10
Musik                                  9/10
Deutsche Lokalisierung 7/10
Verpackung & Extras 7/10

Gesamt                               

 7,8/10

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>> Vol. 2 (DVD/Blu-ray)

Wir bedanken uns bei KAZÉ für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares von «Küss ihn, nicht mich».