Während es im ersten Volume von «Kiznaiver» noch relativ ruhig zu sich ging, fangen die Probleme im zweiten erst richtig an. Doch kann das viele Drama auch die Geschichte aufwerten …

 

 

  • Label: peppermint anime
  • Veröffentlichung: 25.05.2018
  • Originaltitel: Kizunaībā
  • Produktionsjahr: 2016
  • FSK: 12
  • Laufzeit: ca. 150 Minuten
  • Bildformat: 16:9 – 1.77:1
  • Genre: Sci-Fi, Drama, Romance
  • Sprachen: Japanisch (PCM 2.0), Deutsch PCM 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Japanisch
  • Anzahl Disks: 1

 

 

«Kiznaiver» erschien im Jahr 2016 in Japan und wurde durch Trigger, Aniplex und Crunchyroll produziert. Dabei handelt es sich um einen Original-Anime des Studios Trigger. Hiroshi Kobayashi führte die Regie, während Mari Okada das Drehbuch schrieb. Das zweite Volume wurde durch peppermint anime herausgebracht und umfasst 6 Episoden.

 

 

Inhalt (8/10):

Das zweite Volume schließt an die Geschichte rund um Honoka Maki an. Man erfährt näheres zu ihrer Vergangenheit, die ihre derzeitigen Probleme erklären. Früher war sie mit dem Mädchen Ruru befreundet und zeichnete mit ihr einen Manga, der sehr erfolgreich wurde. Doch für Honoka wurde das Ganze problematisch, da die Geschichte aus dem Manga viele Parallelen aus der Realität aufwies. Darüber hinaus empfand Honoka für Ruru etwas. Doch statt sich den Gefühlen zu stellen, beendete sie die Freundschaft. Tragischerweise verstarb ihre Kindheitsfreundin einige Zeit später.
Nun versuchen die Kiznaiver Honoka aufzumuntern und sie zu überzeugen, dass sie alle miteinander befreundet sind. So kommt es, dass sie alle vor dem Haus von Honoka stehen und sie dazubringen wollen mitzukommen. Die Gruppe hat vor am Fluss ein kleines Feuerwerk zu starten.
Durch die Hilfe von Tsuguhito kann Honoka überzeugt werden zu erscheinen. Trotz ihres Unbefinden versucht Honoka sich ihren Probleme zu stellen. Dadurch kann sie einen Draht zu den anderen finden und klärt ihr Problem auf.
Da man jetzt von den anderen Charakteren ihre Geschichten erfahren hat, fehlt nur noch die der Hauptperson Katsuhira Agata. Der Plot fängt mit einer neuen Aufgabe für die Kiznaiver an. So versucht das Team rund um Noriko Sonozaki die anderen in ihrer Liebe untereinander zu beeinflussen. Dieses Experiment scheint jedoch in die Brüche zu gehen, als die anderen herausfinden, dass ihr Schwarm auf jemand anderes steht. Des Weiteren fängt Katsuhira Agata sich an seine Vergangenheit zu erinnern und versteht langsam seine Verbindung zu Noriko. Durch das Gefühlschaos aller Kiznaiver fangen sie an ihre Gedanken zu hören, wodurch sich alle immer weiter verletzen. Aufgrund der großen Schmerzen fallen alle zu Boden und werden ohnmächtig.
Am Tag darauf wachen alle auf und beschließen getrennte Wege zu gehen. Auch das Experiment der Kiznaiver soll vorüber sein, da die Verbindung nur noch bis zum Ende des Sommers halten sollte.
Nun muss Katsuhira Agata versuchen sich an seine ganze Vergangenheit zu erinnern, um zu verstehen, wieso er kein Empfinden für Schmerz hat. Auch die Probleme mit den anderen müssen ein Ende finden.

 

Bewertung:

Ich bin bereits mit dem ersten Volume sehr zufrieden und war daher sehr gespannt, wie die Geschichte fortgesetzt wird. So konnte das zweite Volume den Weg der Kiznaiver wunderbar beschreiben und setzte die Spannung fort. Auch die Komedie-Elemente, die mir besonders am Anime gefallen, bleiben bestehen. Oft ist es schwierig einen Anime in 12 Folgen abzuschließen, doch ich finde, dass es bei Kiznaiver gut gelungen ist. Das einzige, was mich gestört hat, ist der Fakt, als am Ende die ganze Stadt lahmgelegt wurde und tags darauf man das Gefühl hatte, als wäre es total normal gewesen, dass ein paar Schüler für den Aufruhr verantwortlich sind. Wenn man Volume 2 mit dem ersten vergleicht, muss ich gestehen, dass mir das erste Volume einen Ticken mehr gefallen hat. Das liegt unter anderem daran, dass es anfangs noch kein starkes Durcheinander gab.

 

Animationen (9/10):

Die Animation ist flüssig und schön aufgebaut. Die Hintergründe sind detailliert und das Farbschema sehr prägnant. Ich finde nur, dass ab und zu die Charaktere etwas lieblos gezeichnet wurden und dadurch die Animation etwas schwach aussah.

 

 

Musik (10/10):

Das Opening von «Kiznaiver» heißt “Lay your hands on me” und stammt von Boom Boom Satellites. Das Ending “Hajimari no Sokudo” wurde von Sangatsu no Phantasia gesungen.

Opening von «Kiznaiver»:

Ending von «Kiznaiver»:

Soundtracks von «Kiznaiver»:

Deutsche Lokalsierung (9/10):

Die deutsche Synchro wurde im Studio Münchner Violetmdie GmbH aufgenommen. Ich finde, dass die Wahl der Stimmen sehr treffend geworfen wurde und überzeugt.

 

Charakter Deutsche Stimme
 Chidori Takashiro Amira Leisner
Hijime Tenga Leonard Hohm
Honoka Maki Nicole Hise
Katsuhira Agata Tobias John von Freyend
Nico Niiyama Lara Wurmer
Noriko Sonozaki Katharina lacobescu
Tsuguhito Yuta Karmi El Kammouchi
Yoshiraharu Hisomu Louis Friedemann Thiele

 

Extras (7/10):

Die Blu-ray befindet sich in einem Schuber und beinhaltet auf der Disc verschiedene Trailer sowie das komplette Opening.

Fazit

Wem das erste Volume gefallen hat, der sollte auch mit dem zweiten sehr zufrieden sein. Im zweiten Part wird der Verlauf der Geschichte gut abgeschlossen. Insgesamt war der Anime von seiner Art mal was ganz anderes. Allerdings im positiven Sinne. Etwas Abwechslung tut immer gut, besonders wenn die Geschichte unterhaltsam und spannend erzählt wird.

Bewertung

Kategorie Punktevergabe
Inhalt (3x)  8
Animation  9
Musik  10
Deutsche Lokalisierung  9
Bonus  7
 

Gesamt

 

8,4

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Wir bedanken uns bei peppermint anime für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.