Eine Liebe, die Zeit und Raum überwindet. Diesmal präsentieren wir euch Makoto Shinkais «The Voices of a Distant Star»…

(1) Allgemeine Informationen

  • Titel: «The Voices of a Distant Star»
  • Regisseur: Makoto Shinkai ( u.a. «Your Name.»)
  • Produktionsjahr: 2002
  • Genre: Drama, Romane, Mecha, Sci-Fi
  • Länge: 25 Minuten
  • Publisher: KAZÉ
  • Veröffentlichung: 25. Juni 2010
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Sprache: Deutsch, Japanisch (mit Untertiteln)
  • Bildformat: 4:3
  • Auflösung: SD
  • Verfügbarkeit:
  • DVD 
  • Anime on Demand

 

 

(2) Story

Schon als Kinder hatten Mikako und Noboru immer nur Augen füreinander. Doch als Mikako eingezogen wird, um als Teil der Weltraumflotte in den Weiten des Alls gegen die Tarsianer zu kämpfen, bleibt ihr Freund Noboru allein auf der Erde zurück. Über ihre Mobiltelefone halten sie Kontakt, doch eine Nachricht zu übertragen dauert Jahre. Je weiter Mikako ins All vordringt, desto stärker verschieben sich Raum und Zeit, die Brücke zwischen den beiden droht einzustürzen. Doch obwohl Lichtjahre voneinander entfernt, sind sie sich in Gedanken ganz nah. In ihren Herzen nistet die Unvergänglichkeit und verbindet sie mit einem unsichtbaren Faden. [KAZÉ]

(3) Fazit

Irgendwie sind wir doch wie zwei Liebende, auseinandergerissen und in der Distanz zwischen Weltall und Erde.

Wir beide sind so unfassbar, so unendlich weit voneinander entfernt. Aber vielleicht gelingt es Gedanken ja manchmal, Raum und Zeit zu überwinden, wer weiß?

Mit diesen beiden Zitaten möchte ich mein Fazit zum Kurzfilm «The Voices of a Distant Star» einleiten. Der Film stammt von Makoto Shinkai, einem der einflussreichsten Anime-Produzenten der Neuzeit, welcher sich unter anderen für die Filme «Garden of Words» und «Your Name.» verantwortlich zeichnet.

Der Film ist unglaublich emotional und zeigt, wie stark und unvergänglich die Liebe doch sein kann. Obwohl Mikako und Noboru Lichtjahre voneinander entfernt sind und eine SMS bis zu 8 Jahre braucht, um beim anderen anzukommen, bestehen die gegenseitigen Gefühle noch immer und sind sogar stärker denn je. Beide sind trotz der Zeit und der weiten Distanz in Gedanken noch immer beim jeweils anderen.

Das Bild ist meistens auf Mikako gerichtet und visualisiert sie bei ihren Weltraumkämpfen, doch diese sind eher begleitend zur emotionalen Story und nehmen keine allzu große Bedeutung an.

Der Zeichenstil ist trotz des fortgeschrittenen Alters noch solide und insbesondere die Musik möchte ich an dieser Stelle noch hervorheben. Diese war immer sehr passend und fängt die stehts emotional-traurige Stimmung perfekt ein.

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(4) Bildergalerie