Nach einer kleinen Pause geht die Veröffentlichung von «Die rothaarige Schneeprinzessin» in die nächste Runde. Staffel 2 beginnt mit einer Reise von Shirayuki zurück in das Reich Tanbarun. Doch wie geht das erneute Aufeinandertreffen mit Prinz Raji aus…?

«Snow White with the Red Hair» (oder zu deutsch «Die rothaarige Schneeprinzessin») ist eine Mangareihe von Sorata Akizuki, welche seit 2006 publiziert wird und in bislang 19 Bänden veröffentlicht wurde.

Studio Bones hat die Reihe in den Jahren 2015 und 2016 als Anime umgesetzt. Die bislang 2 Staffeln umfassen insgesamt 24 Episoden sowie eine OVA.

In Deutschland wurden 17 Bände des Mangas von TOKYOPOP veröffentlicht und die Rechte für die Anime-Serie hat sich KSM Anime gesichert…

 

  • Publisher: KSM Anime
  • Erscheinungstermin: 06. Dezember 2018 (Staffel 2 – Volume 1)
  • FSK: Ab 6 Jahren freigegeben
  • Spieldauer: 97 Minuten (3 Folgen + 1 OVA)
  • Genre: Romanze, Drama, Shojo
  • Sprachen: Deutsch, Japanisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildformat: 16:9 / 1080p
  • Anzahl Discs: 1
  • Verpackung: Digipack im Schuber
  • Regisseur: Masahiro Ando («Canaan», «Cowboy Bebop»)
  • Studio: Studio Bones («My Hero Academia», «Soul Eater»)
  • Produktionsjahr: 2015 – 2016
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Darum geht es in «Die rothaarige Schneeprinzessin»

Shirayuki arbeitet eifrig in der Hofapotheke des Schlosses Wistal, dennoch kreisen ihre Gedanken ständig um Prinz Zen, dem es genauso zu ergehen scheint und so versuchen die beiden in jeder freien Minute, dem anderen nah zu sein. Doch als Shirayuki, auf Befehl Prinz Izana’s hin, zurück in ihre Heimat Tanbarun kehren soll, um dort Prinz Raji auf seinem Schloss zu besuchen, ist der Hof in heller Aufregung. Und als wäre dies nicht genug, erfährt das junge Mädchen erschrocken davon, dass ein mysteriöser Knabe aufgetaucht ist, um sie zu entführen. Prinz Zen setzt nun alles in Bewegung um seine geliebte Shirayuki zu beschützen.

Wie der rote Faden des Schicksals verknüpft Shirayukis rotes Haar ihre Begegnung mit Zen, einem Prinzen des Nachbarlandes und führt die beiden nicht nur zusammen, sondern auch in das größte Abenteuer ihres Lebens.

 

Bewertung

Story (doppelt gewichtet) 6/10
Animationen & Zeichenstil 10/10
Musik 9/10
Deutsche Lokalisierung 9/10
Verpackung & Extras 8/10

Gesamt

8,0/10

Die Liebesgeschichte rund um Shirayuki und Prinz Zen geht endlich weiter. Das könnte man vermutlich denken, doch leider ist davon zumindest am Anfang der zweiten Staffel nicht viel zu erkennen. Stattdessen geht es für Shirayuki zurück nach Tanbarun an die Seite von Prinz Raji. Zwar ist dieses Treffen nur im Rahmen eines Hofbanketts und auch von begrenzter Dauer, doch aufgrund dessen kann sich die Beziehung nicht so richtig weiterentwickeln und es wirkt etwas, wie ein unangebrachter Stopper. Es ist zwar förderlich für die Charakterentwicklung – gerade bezogen auf Prinz Raji – doch so richtig kann ich mich mit diesem Arc nicht anfreunden. Abgesehen davon, dass Prinz Zen nicht allzu oft zu sehen ist, finde ich die ganze Story rund um dieses Bankett etwas eintönig und unspektakulär. Hoffentlich wird sich das in den nächsten Episoden legen, sodass die Lovestory endlich fortgesetzt werden kann.

Der Anime wurde sehr kontrastreich und farbenfroh animiert und passt sich in gelungener Weise an die märchenhafte Handlung an. Die Charaktere sind abwechslungsreich gestaltet und haben zum Großteil auch alle ihre optischen Eigenheiten bzw. Erkennungsmerkmale. Auch Bewegungen gibt es im Bild genügend vorhanden, ohne jedoch künstlich und befremdlich technisch zu wirken. Zusammenfassend lassen die Animationen kaum Spielraum für Kritik offen, allerdings ist der sehr starke farblich kontrastreiche Stil auch eine Sache des Geschmacks.

Auch aus musikalischer Sicht ist «Die rothaarige Schneeprinzessin» durchgehend sehr gut gelungen und bietet eine Vielzahl von verschiedenen Musikstücken.

Die deutsche Vertonung wurde von der DMT – Digital Media Technologie GmbH in Hamburg angefertigt. Das Dialogbuch schrieb Andreas Barz und die Regie führte Kerstin Draeger. Das Resultat ist erstklassig und neben den stimmlich passenden Besetzungen kann man auch die emotionalen Szenen sehr überzeugend herüberbringen.

 

Wir bedanken uns bei KSM Anime für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.