Auch dieses Jahr öffnete die Gamescom als größte Videospielmesse der Welt vom 20. bis zum 24. August wieder ihre Pforten in Köln. Unsere Redakteure waren als leidenschaftliche Zocker natürlich auch vor Ort, um euch ihre Eindrücke in diesem Artikel mitteilen zu können!

Der schlurfende Kogoro

Die diesjährige Gamescom war für mich gewissermaßen eine Premiere, da es das erste Mal war, dass ich die Messe besuchte. Wie meine anderen Kollegen war ich bereits am 20.08., dem Presse- und Fachbesuchertag, anwesend. Angesichts der vielen Kommentare in den sozialen Netzwerken, wie überlaufen und nervenraubend die Gamescom an den normalen Besuchertagen sein soll, war ich sehr froh, meinen ersten Besuch der Messe an dem ruhigsten Tag begehen zu können.

Da ich erst eine Stunde nach Öffnung der Gamescom bei den Hallen der Koelnmesse eintraf, ging der Einlass dementsprechend zügig vonstatten. Mein erstes Ziel war dabei vor allem der Nintendo-Stand, an dem ich die meiste Zeit verbrachte. Dabei war ich vor allem an dem «The Legend of Zelda: Link’s Awakening»-Remake und dem neuesten Ableger der «Luigi’s Mansion»-Reihe interessiert. Dank der zunächst noch niedrigeren Besucherzahl musste ich gerade mal eine halbe Stunde anstehen. Die Nintendo-Mitarbeiter erwiesen sich dabei allesamt als sehr freundlich und hilfsbereit, falls man mal in der Demo nicht weiterkam. Zudem erhielt man nach Abschluss jeder Demo einen Flyer. Auf diesem wurde erklärt, wie man durch das Einloggen in den eigenen My-Nintendo-Account einen Mario-Notizblock und einen passenden Kugelschreiber als Goodie abstauben konnte.

Neben den beiden Haupttiteln für die Switch schaute ich mir auch andere Spiele an, für die man praktisch überhaupt nicht anstehen musste. Dies war etwa bei dem Switch-Port des Rollenspiel-Krachers «The Witcher 3», «Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020» sowie «Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre» der Fall. Vor allem beim ersten Titel war die Testzeit meiner Meinung nach sehr großzügig bemessen, was mir gefiel.

Abgesehen von den kommenden Spieletiteln war für mich aber vor allem auch die Retro-Area ein besonderes Highlight. Hier konnte man sich an echten Flipperautomaten und geschichtsträchtigen Arcade-Kabinen die Zeit vertreiben. Des Weiteren bekam ich hier zum ersten Mal die Möglichkeit, den damals gefloppten «Virtual Boy» von Nintendo zu testen. Allgemein war ich von der großen Anzahl an alten Ausstellungsstücken sehr angetan und in diversen Vitrinen konnten absolute Retro-Raritäten bestaunt werden.

Zusammen mit meinen Redakteurskollegen stattete ich auch der Merchandise-Area einen Besuch ab. Das dort angebotene Spektrum an Artikeln war sehr groß, auch wenn es gewisse Produkte gab, die man mehrfach an verschiedenen Ständen erblickte. Über die Höhe der Preise kann man sich streiten, wenn auch Merchandise an sich noch nie eine wirklich günstige Angelegenheit gewesen ist.

Insgesamt war die Messe sehr durchdacht aufgebaut. Digitale Hinweistafeln wiesen den Weg in die verschiedenen Hallen. Zudem gab es auch eine Gamescom-App, welche ich jedoch eher im Vorfeld als auf der Messe selbst benutzte, um mich bereits über die Position der verschiedenen Stände zu informieren. Half das alles nichts, so konnte man immer noch die äußerst freundlichen und kompetenten Mitarbeiter der Gamescom fragen, welche ich hiermit positiv hervorheben möchte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Gamescom sehr gefallen hat. Sie bietet die Möglichkeit, sowohl ganz Altes als auch ganz Neues anzuzocken und zu testen. Auch die Möglichkeit, YouTuber zu treffen, ist definitiv ein Pluspunkt. Dies habe ich beim netten Patrick Wolter alias Nerd Over News wahrgenommen, bei dem ich mich an dieser Stelle nochmal für das tolle Gespräch und das Foto bedanken möchte. Somit bleibt mir am Ende nur zu sagen: Ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr auf der Gamescom sein kann! 🙂

 

karvulf

Ich gehe schon seit einigen Jahren auf die Gamescom. Dieses Jahr war es das zweite Mal, dass ich am Presse- und Fachbesuchertag anwesend war. Neben vielen Spielen wurden noch einige andere Sachen auf dem Messegelände angeboten. In diesem Bericht möchte ich meine persönlichen Erfahrungen ein wenig zusammenfassen.

Was mir als erstes auffiel, war die doch überschaubare Besucheranzahl, die im letzten Jahr in meinen Augen noch größer ausfiel. Doch zum Testen von Spielen ist das natürlich viel angenehmer. Besonders interessiert war ich an der «Dragon Ball»-Ausstellung, die exklusiv auf der Gamescom gezeigt wurde. Neben vielen Figuren, die an die zwei Meter groß waren, wurde ein Teil der Kampfturnieranlage aus «Dragon Ball» nachgebaut. Ferner wurde die Möglichkeit angeboten, an einer kleinen Rallye teilzunehmen, bei der 6 Orte aufgesucht werden mussten, um zum Schluss eine Belohnung am «Dragon Ball»-Stand zu erhalten.

Ein weiteres Highlight war der Stand für «Monster Hunter World Iceborne». Da das Spiel bereits am 6. September erscheint, konnte ich das Spiel dort ein wenig anzocken. Außerdem waren die Verantwortlichen von «Monster Hunter World Iceborne» aus Japan vor Ort. Der gesamte «Monster Hunter»-Stand wurde sehr schön gestaltet, um das Spieleerlebnis dem Besucher näher zu bringen. Es wurden sogar Cosplayer engagiert, mit denen man ein Foto schießen durfte.

Da ich nur einen Tag auf der Gamescom war, wurde es für mich unmöglich, alle Spiele auszuprobieren. Dadurch belief es sich nur auf einige wenige. Darunter zählt auch das Spiel «Dragon Ball Z: Kakarot». Ich finde, dass das Spiel Spaß gemacht hat und vor allem finde ich die Idee toll, dass man nochmal die Geschichte von «Dragon Ball Z» spielen kann.

Für Fans von «Final Fantasy» wurde das Spiel «Final Fantasy 7 Remake» angeboten, das bereits nächstes Jahr erscheinen soll. Leider konnte ich das Spiel nicht spielen, da die Schlange sehr lang wurde und die Zeit nicht mehr ausgereicht hat. Dafür habe ich mehr Zeit im Merchandise-Bereich verbracht, der aus zwei Stockwerken bestand. Die Auswahl war so groß, dass man gefühlt stundenlang durch den Bereich laufen könnte und trotzdem nicht alles gesehen hätte. Im Merchandise-Bereich konnte man auch exklusive «Dragon Ball»-Figuren kaufen bzw. sich mit speziellen Münzen Figuren aus einem Automaten ziehen.

Ein weiteres Highlight ist für mich der Retro-Bereich, der mir vorher nie aufgefallen ist. Ich war echt überrascht, wie groß der Bereich ist und wie viel angeboten wird. Dort findet sich für jeden Retro-Fan etwas.

Insgesamt fand ich die Gamescom sehr gut, hätte nur gerne mehr Zeit gehabt,  um mehr Spiele auszuprobieren. Ferner finde ich, dass die Stände in diesem Jahr viel kreativer gestaltet wurden, als in den letzten Jahren. Die Menschen dort waren sehr freundlich und langweilig wurde es schon gar nicht. Daher werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder zur Gamescom gehen. Ich freue mich schon!

 

Ahmet

Die gamescom, seit Jahren ein Mekka für Gamingfans aus der ganzen Welt. Wie die letzten Jahre, war ich dieses Mal wieder vor Ort. Auch dieses Mal gab es eine Vielzahl an Spieleneuheiten zum Anzocken, allerdings nicht für mich. Viele der Spiele interessierten mich nicht wirklich, was in den vorherigen Jahren natürlich anders war. Die einzigen Gamingperlen für mich waren nur «Dragon Ball Z: Kakarot», «Final Fantasy 7 Remake» und «Cyberpunk 2077». Spieletechnisch ist es für mich nicht ein gutes Jahr, was aber natürlich nichts mit der Messe zu tun hat, denn die war gut!

Ja, es ist überfüllt und ja, das Essen ist dort teuer, aber dieses mal haben sich die Verantwortlichen der gamescom hinsichtlich einer der beiden Probleme was einfallen lassen. Dieses mal gab es die Möglichkeit, sich für einige Spiele virtuell einen Platz in der Schlange zu reservieren, sodass man nicht endlos in der Schlange warten muss und einfach zu seinem Termin erscheint. Das ist echt eine tolle Idee und ich wünsche mir, dass dies in Zukunft bei allen Spielen möglich ist. Das Essen ist und bleibt dennoch teuer – schade. 🙁

Ansonsten muss ich sagen, das ich wieder die Indie-/Retro-Area am schönsten fand. Dieses mal sind diese sogar noch größer ausgefallen! Das anliegende Cosplay-Village ist wie immer unterhaltsam gewesen. Fast stündlich gab es auf der Cosplay-Bühne ein schönes Programm. Sehr überraschend fand ich den Stand der «Dragon Ball World Adventure»-Tour. Der Stand mit all den lebensgroßen «Dragon Ball»-Figuren hat einfach mein Fanherz höher schlagen lassen. Was ich dort vor allem toll fand, war die Sticker-Rallye. Dort konnte man Sticker sammeln und für «Dragon Ball»-Merch eintauschen!

Für mich war die gamescom 2019, wie all die Jahre zuvor, wieder ein wundervolles Erlebnis. So viele Menschen an einem Ort, die zusammengekommen sind, um eines zu zelebrieren: Gaming. Einfach toll!

Björn

Die Gamescom 2019 war voller Überraschungen. Von «Dragon Ball Z: Kakarot», bis «Cyberpunk 2077», es schien eine sehr spannende Gamescom zu werden. Besonders aufgefallen ist die «Dragon Ball World Adventure»-Tour. Dort konnte man verschiedene limitierte Figuren von Dragon Ball kaufen. Zudem hat mich das Spiel «Dragon Ball Z: Kakarot» auf der Gamescom sehr berührt. Es ist ein Open-World Dragon Ball Spiel mit vielen verschiedenen Facetten. Persönlich mag ich es ja, wenn es ein Levelsystem gibt. Dieses gibt es dort und das gefiel mir auch sehr gut. Man konnte sehen, wie man durch die Welt von streifen und eine Reihe von Missionen erleben kann. Diese offene Spielwelt wirkt auf die Dragon Ball-Spielereihe sehr erfrischend.

Neben Bandai Namco hat mich auch Nintendo sehr überrascht. «Pokémon Schwert/Schild» war erst ein Spiel, von dem ich wegen der Dynamax-Funktion eher nicht so beeindruckt war. Im Termin mit Nintendo stellte sich dann jedoch heraus, dass Dynamax echt gut ist. Und zwar kann das nur einmal pro Kampf benutzt werden. Somit muss man sich gut überlegen, wann man es einsetzt. Auch hält es nur für 3 Runden. Beim Spielen fühlt sich das dann so an, als wenn man quasi gegen einen Bossgegner kämpfen würde, was echt viel Spaß macht.

Des Weiteren war das Spiel «Yokai Kitchen» vom asiatischen Entwickler FriendTimes ein echter Hingucker. In der niedlich gestalteten Restaurant-Simulation, baut man sein eigenes Restaurant auf und hat zudem noch mit RPG-Elementen zu tun. Das heißt nicht nur kochen, sondern auch kämpfen. Und damit hat mich das Spiel sehr überrascht!

Müsste ich einen Award für den coolsten Stand verleihen, würde ich diesen an THQ Nordic geben. Die meisten großen Entwickler und Publisher klatschen nämlich jedes Jahr den gleichen Stand hin. Bei THQ Nordic hatte man jedoch viel Liebe zum Detail gesehen. Es wurden echte Welten für Biomutant oder Spongebob aufgebaut. Zudem gab es sehr eindrucksvolle Figuren auf dem Stand zu sehen, mit denen es sich lohnte, ein Foto zu machen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Gamescom 2019 auch in diesem Jahr wieder sehr voll war, es sich jedoch insgesamt lohnt dort hinzugehen. Damit meine ich nicht die elendige Wartezeit für ein Spiel, sondern man sollte die Atmosphäre genießen und die hübsch gestalteten Stände bewundern. Dafür ist die Gamescom nämlich jedes Jahr ein Hingucker!

 

Wir freuen uns schon auf die Gamescom 2020!