Watsuki beendete seinen letzten Manga «Embalming – The Another Tale of Frankenstein» — eine Kollaboration mit seiner Frau Kaoru Kurosaki — im April 2015. Der Zeichner veröffentlichte ab 1994 seine Debütserie «Rurouni Kenshin» im Shōnen Jump-Magazin. Die Reihe erschien bis 1999 und wurde ein großer Erfolg, sodass auch eine Anime-Adaption mit 95 Episoden folgte. Während der Arbeit an diesem Werk assistierte ihm unter anderen Eiichirō Oda, der einige Zeit später mit «One Piece» Weltruhm erlangte. Watsuki konnte im Verlauf seiner weiteren Karriere nicht mehr ganz an den Erfolg von «Rurouni Kenshin» anknüpfen. Von seinen nachfolgenden Werken dürfte am ehesten «Buso Renkin» bekannt sein, welches zwischen 2003 und 2005 erschien, ebenfalls eine Animeserie erhielt und einige selbstironische Bezüge auf sein früheres Schaffen aufweist.

«Rurouni Kenshin» erschien unter dem Titel «Kenshin» vollständig bei Egmont Manga. Die Rechte an der dazugehörigen Animeserie liegen bei Netflix.

 

Darum geht es in «Rurouni Kenshin»:

Tokio 1879. Ein Wanderer mit Namen Kenshin Himura kommt in die Stadt. Eine X-förmige Narbe auf der Wange und ein Schwert sind alles, was er bei sich trägt. Der einstmals berühmte Samurai Kenshin hatte geschworen, nie wieder einen Menschen zu töten. Seither trägt er ein Schwert mit geschliffener Innenseite – mit ihm kann er kämpfen, ohne jemanden zu verletzen. Und dennoch findet der einsame Wanderer keinen Frieden. Die politischen Verhältnisse im Japan der Meiji-Ära befinden sich im Umsturz.

 

Quelle: ANN, Wikipedia, aniSearch (Inhaltsangabe)