Mangas begeistern seit vielen Jahren Comicfans weltweit. Jetzt gibt es die beliebten japanischen Comics auch in verschiedenen Apps fürs Handy.

Die Geschichte der Manga-Comics

Manga ist der japanische Begriff für Comics. Bereits im 8. Jahrhundert begannen buddhistische Mönche, einzelne Bilder und Bildergeschichten über den Alltag, Tiere und das Leben nach dem Tod an die Wände von Tempelhöhlen und auf Papierrollen zu zeichnen. Auf diese Weise sollte dem Volk die Religion nähergebracht und die Überlieferung für die Nachwelt festgehalten werden. Damit haben die heutigen Mangas allerdings nicht mehr viel zu tun. Heutzutage bezeichnen Mangas einfach aus Japan stammende Comics, deren Figuren sehr bekannt für ihre künstlerischen Merkmale sind. Dazu gehören zum Beispiel die großen Augen und der für den Körper verhältnismäßig große Kopf. Der Manga-Markt ist weltweit sogar der größte Comicmar

kt. Sogar in Apps wird der Exportschlager aus Japan mittlerweile vielseitig eingesetzt.

Manga-Reader fürs Handy

Der Manga Rock – The Best Manga Reader versorgt Manga-Fans mit japanischen Comics. Die App gibt in einer kostenlosen Version und einer Vollversion, die für 3,76 Euro im Google-Playstore erhältlich ist. Die Auswahl ist vielfältig: von Dragon Ball, über One Piece bis zu Naruto ist für jeden Geschmack etwas dabei. Insgesamt werden 24 Quellen angeboten, wobei die meisten von ihnen allerdings in englischer Sprache sind. Es finden sich vergleichsweise nur wenige ins Deutsche übersetzte Mangas. Außerdem macht sich der volle Lesekomfort erst in der kostenpflichtigen Version bemerkbar. So wird hier auch ein vertikaler Lesemodus unterstützt, der die originale Leserichtung von rechts nach links möglich macht. Der Manga-Reader ermöglicht Lesegenuss für zwischendurch, ohne dass dafür ein E-Reader nötig ist. Damit ist die App perfekt für unterwegs geeignet.

Wie man ein Manga zeichnet

Eine andere App zeigt, wie Mangas originalgetreu gezeichnet werden. Mit der Videosammlung von How to Draw Manga werden auch Anfänger in die Geheimnisse des Manga-Zeichnens eingeweiht. Die gut sortierten YouTube-Videos decken alle wichtigen Grundtechniken ab. So lernen auch Unerfahrene, wie man Mangas sicher und stilvoll aufs Papier bringt. Markante Gesichter und Mimiken, dynamische Bewegungen oder Kampfszenen werden Schritt für Schritt erklärt und gezeichnet. Das einzige Manko der App ist allerdings, dass es alle Lehrvideos nur in englischer Sprache gibt. Nutzer sollten also über sprachliche Grundkenntnisse verfügen oder müssen sich aufs reine Nachzeichnen beschränken.

Weitere Apps für Manga-Fans

PC-Welt hat weitere Manga-Apps getestet und stellt die Vor- und Nachteile übersichtlich vor. Neben den oben genannten Apps finden sich hier unter anderem Wallpaper-Apps oder auch Gameplays wie Battle of Saiyan. Solche Manga-Gameplays gibt es aber nicht nur in der mobilen Version fürs Handy, sondern sie können auch kostenlos im Internet gespielt werden. Ebenfalls beliebt sind Online-Glückspiele. Mit Casino-Gutscheinen kann man sich dafür wertvolle Boni sichern. Eine Auswahl an Casino-Gutscheinen findet man hier.

Neuerscheinungen 2018

Manga-Fans kommen im Juni voll auf ihre Kosten, denn in diesem Monat erscheinen viele neue Comics auf dem Markt. So gibt es nicht nur einen neuen Band von One Piece und Naruto, sondern auch viele weitere Reihen starten in Deutschland durch. Zu den Highlights gehören unter anderem Boruto – Naruto the next Generation, Attack On Titan – No Regrets und My Hero Academy. Mit mehr 440 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, davon 365 Millionen allein in Japan, ist One Piece übrigens die meist verkaufte Manga-Serie der Geschichte. Dabei brach die Manga-Serie verschiedene Rekorde in Japan wie die höchste Startauflage eines Buches sowie die Rekordmarke des ersten Buches, das über drei Millionen Mal verkauft wurde. An diese Erfolge reicht keine andere Manga-Serie heran. Aber auch mit den aktuellen Neuerscheinungen ist für genügend Lesestoff für den Sommer gesorgt.

Animierte Mangas: Anime in Deutschland

Mangas haben es auch längst in die Welt des animierten Zeichentrickfilms geschafft. Animes heißen die bewegten Mangas, die bereits Fernsehen und Kino gleichermaßen erobert haben. Dazu zählen auch beliebte Kinderserien wie Biene Maja, Wicki und die starken Männer sowie Nils Holgerson. In Zeiten des Internets werden die Anime-Serien allerdings meistens gestreamt. Dabei werden sie oft nicht ins Deutsche übersetzt, sondern lediglich mit deutschen Untertiteln versehen. Eine besonders beliebte Serie ist One Piece, für die bereits seit 1997 regelmäßig neue Folgen veröffentlicht werden. Für das Kino wurden jedoch auch schon Produktionen in die deutsche Sprache übersetzt. Eine große Bekanntheit erzielten zum Beispiel die Anime-Filme Prinzessin Mononoke (2001) und Chihiros Reise ins Zauberland (2003). Die höchsten Zuschauerzahlen im Kino erreichten bisher die drei Filme der Pokémon-Serie.

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