Techland lud uns auf der Gamescom ein ihr neues Spiel im Dying Light-Universum, «Dying Light: Bad Blood», anzutesten. Was der Battle Royale-Ableger zu bieten hat, erfahrt ihr im Artikel.

Bei «Dying Light: Bad Blood» handelt es sich um ein Standalone Multiplayer-Spiel, dass im Dying Light-Universum angesiedelt ist. Techland springt mit dem Spiel auf den Battle Royale-Trend auf und liefert uns einen etwas anderen Battle Royale-Spiel ab.

Es kann nur einer gerettet werden

Im Battle Royale-Spiel, oder wie Techland es nennt “Brutal Royale”, landet man mit insgesamt elf weiteren menschlichen Gegnern in einer Stadt, in der es nur von Zombies wimmelt. Das Ziel: Genügend Blutproben sammeln, um später mit dem Helikopter zu entkommen. Das klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Nicht nur die Zombies versuchen einen zu töten, sondern auch die anderen Spieler. Mit jeder eingesammelten Blutprobe wird euer Charakter stärker, aber auch attraktiver für die Gegner, die eure Blutproben klauen wollen.

Camper beißen ins Gras

Wer sich im Spiel nur versteckt und versucht aus dem Hinterhalt anzugreifen wird schnell sterben. Aufgrund der Tatsache, dass euer Charakter sich durch die Blutproben und Kills auflevelt, lohnt es sich immer in Bewegung zu bleiben. Die aus dem Vorgänger bekannte Parcour-Mechanik vereinfacht die Fortbewegung in der Stadt. Man kann quasi jede Mauer und jedes Haus hochklettern und sich so taktische Vorteile erschaffen. Allerdings sollte man bedenken, dass auch die anderen Spieler dazu in der Lage sind, deshalb sollte man immer wachsam sein.

Erkunden lohnt sich

Um eure Aufgabe zu erfüllen, bedarf es natürlich an nötiger Ausrüstung. Diese bekommt ihr durch das Erkunden der Stadt. In der Stadt sind viele verschiedene Waffen verteilt. Von Werkzeug bis hin zu Schusswaffen ist fast alles vertreten, um als Waffe zu dienen – es lohnt sich also in die umliegenden Häuser zu schauen.

Rettung in Sicht

Hat man genügend Blutproben gesammelt, muss man zu einem bestimmten Punkt auf der Karte und auf die Rettung in Form eines Helikopters warten. Die Crux: Auch die anderen Spieler bekommen den Punkt angezeigt und warten nur darauf euch zu töten und mit euren Blutproben in die Freiheit zu fliehen.

Fazit

«Dying Light: Bad Blood» besitzt enormes Potential und liefert uns mit seinem PvP- und PvE-Elementen ein etwas anderes Battle Royale-Spiel. Durch die Begrenzung der Spieler auf zwölf Personen sind kurze und intensive Spielsessions möglich. Wir konnten uns zwei Runden lang durch die Zombiehorden schlagen und hatten eine menge Spaß dabei. Unter Druck versucht man genügend Blutproben und Waffen ein zu sammeln, um die Überhand zu gewinnen. Die Parcour-Mechanik trägt sehr zum Spielspaß bei und ermöglicht viele taktische Vorgehensweisen. Für uns eignete sich eine offensive Vorgehensweise am besten. Allerdings sollte man dabei stets auf die Ausdauerleiste achten, denn nicht selten kam es vor, dass wir wegen mangelnder Ausdauer getötet worden sind.

«Dying Light: Bad Blood» geht im September in die Early-Access-Phase auf Steam und soll auf ein Free-to-Play-Modell aufbauen. Wann genau das fertige Spiel erscheint, ist nicht bekannt.