Die gamescom Awards 2025 könnten dieses Jahr richtig spannend werden – nicht nur wegen der üblichen Kategorien wie Bestes Spiel oder Bester Soundtrack, sondern auch wegen einiger neuer Auszeichnungen, die für Fans besonders interessant sein könnten.
Ein echtes Highlight dürfte der neue “Best Merch”-Award sein. Laut gamescom wird diese Kategorie 2025 zum ersten Mal eingeführt. Und was heißt das für uns? Ganz einfach: Wenn ein Publisher oder Entwickler diesen Award gewinnen will, muss er am Stand besonders cooles Gratis-Merch raushauen – und ja, es wird explizit betont: gratis.
Man darf also hoffen, dass sich die verschiedenen Aussteller gegenseitig überbieten, um mit ihren Goodies zu glänzen. Schließlich bringt so ein Award nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch ordentlich Marketing-Power nach außen. Wer liebt es nicht, wenn ein Publisher geile T-Shirts oder Beutel verschenkt?
Mich persönlich erinnert das an die “gute alte Zeit”, in der man noch mit Bergen an Goodies von der Messe nach Hause kam. Mein Fallout 3-Shirt zum Beispiel feier ich heute noch – und das New Vegas-Shirt liegt leider ungetragen im Schrank… war einfach zu groß. In den letzten Jahren wurde es mit richtig gutem Merch ja eher mau. Vielleicht ändert sich das jetzt endlich wieder?
Weitere neue Award-Kategorien 2025:
🔹 Best Booth
Hier zählt der Stand selbst: Größe, Design, Wow-Effekt. Es wird einen Jury- und einen Community-Award geben. Standbauer und Designer, zieht euch warm an!
🔹 Bestes Spiel – Plattform: Switch 2
Klingt logisch: Nach dem Release der Switch 2 dürfen nun auch Titel auf der neuen Konsole in einer eigenen Plattform-Kategorie antreten.
🔹 Best Line-Up
Hier geht’s um das Gesamtpaket eines Ausstellers. Hoffen wir, dass auch kleinere Studios eine Chance haben – nicht nur die Mega-Publisher wie EA. Denn mehr ist nicht automatisch besser, oder?
🔹 Best Business Booth
Fokus auf die Stände im Business-Bereich – also die, die eher für Fachbesucher gedacht sind. Interessant dabei: Diese Stände müssen auch für das allgemeine Publikum zugänglich sein, was ein bisschen widersprüchlich wirkt.
Ein kleiner Haken bleibt:
Wer sich für einen dieser neuen Awards bewerben will, muss dafür eine Gebühr zahlen. Gerade für kleine Studios, Indie-Teams oder Solo-Entwickler ist das eine ordentliche Hürde. Immerhin soll es Rabatte geben. Wer auf trockene Texte zu Bedingungen steht, der schaut sich hier alle Details an: Alle Bedingungen
Jetzt seid ihr dran: Was haltet ihr von den neuen Kategorien?

