Death ParadeAm 10. März veröffentlichte der Publisher Universum Anime das erste Volume der Serie «Death Parade» auf DVD&Blu-ray. Ob die deutsche Umsetzung gelungen ist, erfahrt ihr hier.

 

  •  Regisseur: Yuzuru Tachikawa
  • Studio: Madhouse
  • Sprache: Japanisch (DTS-HD 2.0), Japanisch (DTS-HD 5.1), Deutsch (DTS-HD 2.0), Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildformat: 16:9, 1,78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Publisher: Universum Anime
  • Erscheinungstermin: 10. März 2017
  • Produktionsjahr: 2015
  • Spieldauer: 91 Minuten

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Story

Immer dann, wenn zwei Menschen zur gleichen Zeit sterben, landen sie im Quindecim, einer mysteriösen Bar zwischen Diesseits und Jenseits, in dem ihre Seelen einer letzten Prüfung unterzogen werden. Um ein Urteil über ihr weiteres Schicksal zu fällen, lässt der geheimnisvolle Barkeeper Decim die beiden ahnungslosen frisch Verstorbenen in einem Spiel „auf Leben und Tod“ gegeneinander antreten, das ihre dunkelsten Geheimnisse und die wahre Natur ihres Charakters zum Vorschein bringt. Klassische Kneipenspiele wie Billard, Dart oder Bowling werden so zu grausamen Do-or-Die-Duellen, und nur wer in diesem Stresstest der Seele ein Mindestmaß an Menschlichkeit bewahrt, darf auf Erlösung hoffen.

Das Konzept der Story gefällt mir sehr gut, vor allem da man direkt in die Geschichte einsteigt und die Geheimnisse erst nach einiger Zeit gelüftet werden. Da immer andere Menschen im Quindecim landen, erfährt der Zuschauer immer eine andere Lebensgeschichte. Verbunden mit den Kneipenspielen entstehen spannende Situationen, die immer wieder neue Überraschungen bieten. Außerdem gibt immer wieder Wendungen innerhalb der Episoden, die man nicht erwartet.

Animationen

Für die Animationen von «Death Parade» war das Animationsstudio Madhouse («One Punch Man», «Hunter x Hunter»zuständig. Das Bild der Blu-ray liegt im 16:9 Format mit einem Bild von 1920 x 1080p vor. Die Animationen sind auch in «Death Parade» wieder gelungen. Die Charaktere sind sehr sauber gezeichnet und auch die verschiedenen Emotionen der Menschen wurden passend animiert. Nur wenn die Charaktere etwas weiter im Hintergrund stehen, wirken sie etwas unsauberer gezeichnet. Ansonsten sind die Hintergründe ebenfalls schön, sauber und detailliert. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die CGI-Animationen. Sie sehen sehr schön aus und passen zu den jeweiligen Szenen.

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Musik

Das Opening «FLYERS» von BRADIO ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Es beginnt fröhlich, laut und steigert direkt die Lust auf die Episode. Es steht zwar in den ersten Folgen teilweise im Kontrast mit der düsteren Atmosphäre, aber genau das macht dieses Opening so besonders. Das Ending «Last Theatre» von NoisyCell gefällt mir hingegen nicht, da es meiner Meinung nach nicht zum Anime passt.

>> Opening «FLYERS»

>> Ending «Last Theatre»

Die Musik von Yuki Hayashi passt perfekt zu den düsteren, dramatischen, traurigen und glücklichen Szenen. Hayashi schafft es mit seinen Kompositionen jede einzelne Szene perfekt zu untermalen. Dazu gehören zum Beispiel die vielen Wendungen der Serie. Die Soundtracks sind hierbei alle sehr verschieden und es gibt keine Hauptmelodie, die in anderen Tracks erneut auftritt. Kurz gesagt: Jede Szene wird durch die passende Musik begleitet.

Deutsche Lokalisierung

Universum Anime beauftragte für die Serie die Synchronfirma Neue Tonfilm in München. Sowohl das Dialogbuch als auch die Regie übernahm hierbei Eva Schaaf. Der mysteriöse Barkeeper Decim wird von Benjamin Völz gesprochen und Chiyuki wird von Katharina Schwarzmaier gesprochen. In den weiteren Rollen befinden sich Jacqueline Belle als Castra, Benedikt Gutjan als Clavis, Stefan Günther als Ginti, Farina Brock als Nona, Erich Ludwig als Oculus und Friederike Sipp als Quin.

Zu der Synchronisation kann ich sagen, dass sie eine der besten Synchronisationen des Jahres ist. Das liegt nicht nur daran, da hier nicht die üblichen Stimmen wie sonst zu hören sind. Mit Benjamin Völz hat man meiner Meinung nach eine grandiose Wahl getroffen. Seine Stimme passt einfach perfekt auf den mysteriösen Barkeeper Decim. Auch Katharina Schwarzmaier passt perfekt auf Chiyuki, da ihre Stimme wie die von Völz perfekt auf die japanische besetzt ist.  Die anderen Stimmen passen ebenfalls alle auf die Charaktere, sodass es zu keinen Fehlbesetzungen gekommen ist.

Extras

Auf der ersten Disc von «Death Parade», welche in einer typischen Amaray-Hülle beiliegt, befindet sich neben Previewclips der Folgen 2-5 auch die OVA «Death Billiards». Die OVA liegt hier leider nur auf japanisch mit deutschen Untertiteln vor, dennoch ist es schön, dass Universum Anime die ganze Serie mit der OVA veröffentlicht.

Fazit

Mit «Death Parade» startet in Deutschland eine weitere grandiose Serie von Universum Anime. Immer wenn zwei Menschen sterben landen sie im Quindecim – eine mysteriöse Bar. Der Barkeeper Decim lässt die Menschen ein Spiel „auf Leben und Tod” spielen. Alle typischen Kneipenspiele sind hier vertreten und diese enthüllen den wahren Charakter des jeweiligen Menschen.

Die Story ist sehr interessant und passend umgesetzt, was sicherlich an den diversen Wendungen und spannenden Überraschungen liegt. Aber auch die Animationen der Charaktere sind wirklich sehr präzise und genau. Sie werden im Hintergrund lediglich etwas unschärfer. Das CGI passt super in das Bild und die Hintergründe sind schön. Auch die Musik gefällt mir sehr gut, da für jede Situation ein anderer Soundtrack komponiert wurde und auch das Opening ist richtig stark. Nur das Ending ist meiner Meinung nach schwächer als der Rest.

Die deutsche Synchronisation ist eine der besten des bisherigen Jahres. Mit Benjamin Völz in der Hauptrolle als Decim und Katharina Schwarzmaier als Chiyuki hat man meiner Meinung nach eine perfekte Auswahl getroffen. Auch in den Nebenrollen hört man keine Fehlbesetzungen, da alle anderen Charaktere einen passenden Sprecher erhalten haben. Als Extra ist neben den Previewclips der Folgen 2-5  auch die OVA «Death Billiards» vorhanden, die leider nur mit deutschen Untertiteln erschien.

Bewertung

Story (x2)                                5/5
Animationen               4,5/5
Musik                                  4,5/5
Deutsche Lokalisierung 5/5
Verpackung & Extras 4

Gesamt                               

 4,6/5

 Wir bedanken uns bei Universum Anime für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

©Yuzuru Tachikawa. ©MADHOUSE/NTV/VAP

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