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Große Brüste und nackte Haut sind die Erfolgsformel der Anime-Nacht. Diesmal merkt man wieder besonders gut, dass die Zuschauer am Abend eher auf leichte Ecchi-Kost stehen…

Die letzten Wochen lief es für die Anime-Nacht bei ProSieben MAXX nicht mehr ganz so rosig. «Death Note» und «Psycho Pass» enttäuschen auf ganzer Linie, während «Attack on Titan» und «Monster Mädchen» zur späten Stunde zumindest ein kleiner Lichtblick sind.

Um 22:10 Uhr schalteten nur 80.000 Zuschauer ein und bescherten «Death Note» einen miesen Marktanteil von 0,9% bei den 14-49 Jährigen. Der Durchschnitt von ProSieben MAXX lag dort im Juni bei 1,3%.

Im Anschluss war «Psycho Pass» sogar noch unbeliebter und fiel auf katastrophale 50.000 zur Late-Primetime. Letztendlich bedeutet das schlechte 0,5% bei den Werberelevanten.

23:10 Uhr schaffte «Attack on Titan» das Comeback und kam wieder in den sechsstelligen Bereich mit guten 110.000 Zuschauern. Gerade im Vergleich zum schwachen Vorprogramm ist das ein massiver Anstieg mit einem mehr als doppelt so großem Publikum. Prozentual gesehen kann man mit soliden 1,4% durchaus zufrieden sein und den Senderschnitt sogar leicht übertreffen.

Doch «Monster Mädchen» legte zum Schluss noch eine Schippe drauf und war mit insgesamt 130.000 Zuschauern die erfolgreichste Sendung bei ProSieben MAXX. Wenn man einen Blick auf die Erwachsenen zwischen 14 und 49 Jahren wirft, springen dabei tolle 2,0% heraus.

Noch eine Woche zuvor debütierte «Monster Mädchen» mit 140.000 Zuschauern und ebenfalls außerordentlich guten 2,0%.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Anime-Nacht nicht mehr der Zuschauermagnet schlechthin ist. Inzwischen rutscht man mit «Death Note» und «Psycho Pass» sogar oftmals in einen kritischen Bereich. Zumindest «Attack on Titan» kommt nach 23 Uhr noch ziemlich gut an und die Ecchis laufen ja schon seit Anbeginn der abendlichen Animes grandios.

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