Wir durften uns «Detektiv Conan: Der purpurrote Liebesbrief» zur Premiere im Kino ansehen. Unsere Meinung zum Film findet ihr hier.

Am 30. Mai zeigte KAZÉ den 21. «Detektiv Conan»-Film «Der purpurrote Liebesbrief» in den deutschen und österreichischen Kinos. Wir hatten dadurch die Möglichkeit uns den Film anzusehen und wollen es uns nicht nehmen lassen unsere Meinung zum Film kundzutun. Deshalb hat jeder von uns ein paar Sätze zum Film geschrieben.

Akaro:
Der Film hat mich von Anfang an gepackt, er war sehr aufregend und spannend wie ich finde, aber dennoch nicht der beste Conan-Film. Ich fand außerdem, dass 2 Stunden für den Film eindeutig zu lange waren und viel zu viele Bombenszenen benutzt wurden, was an manchen Stellen einen kleinen Hang zur Überdramatik darstellte.

Kogoro:
Mich konnte «Detektiv Conan: Der purpurrote Liebesbrief» gut unterhalten. Die Musik war hervorragend und die Hintergründe in Teilen sehr ansprechend gezeichnet, insgesamt die Zeichen- und Animationsqualität für einen Film aber auf einem eher durchschnittlichen Niveau. Inhaltlich gab es ein paar Logiklücken und so einige Dinge waren mir einfach zu unrealistisch und «over the top». Sonderlich innovativ war die Handlung in ihrer Ausgestaltung nicht. Ich sehe den Film alles in allem als ordentliches Popcorn-Kino, mit der Qualität manch anderen Teils der Reihe kann er es jedoch nicht aufnehmen.

Koro-sensei:
Der 21. Film konnte mich leider nicht überzeugen. Die Actionszenen sind total übertrieben und auch die Story lässt zu wünschen übrig. Der Fall ist sehr langweilig und konnte mich einfach nicht in seinen Bann ziehen. Die Musik von Katsuo Ōno ist hingegen grandios. Sie passt zu jeder einzelnen Szene perfekt. Die neueste Main-Theme-Version klang besonders schön. Mai Kuraki vollendete den Film mit einem wunderschönen Ending Song.
Mein persönliches Highlight: Die prächtigen Hintergründe, die vor allem das bunte Herbstlaub zur Geltung bringen.

Black Panther:
Man merkt, dass es im inzwischen 21. Teil der Spielfilmreihe so langsam an Kreativität und Innovation fehlt. Viele Szenen wurden aus vorherigen Movies kopiert und neue Ideen sind relativ rar gesät. Sowohl Story als auch Action waren meines Erachtens nach unterdurchschnittlich und es haben mir einfach diese “Wow”-Momente gefehlt. Die Musik hingegen war sehr beeindruckend und passend und hat sich mir positiv eingeprägt. Die Animationen waren durchschnittlich, wie auch bei den bisherigen Filmen. Auch wenn ich die Spielfilmreihe von «Detektiv Conan» sehr schätze, bleibt mir dieser Ableger in nicht ganz so guter Erinnerung. Trotzdem freue ich mich aber auf die Home Entertainment-Veröffentlichung mit der jährlichen Wiederkehr der sehr gelungenen Synchronisation.

TemplateR:
Meine allerletzte  «Detektiv Conan»-Erfahrung war die TV-Ausstrahlung auf RTL2. Danach hatte ich weder die Filme noch die Spezials/OVAs, geschweige denn die Serie an sich, verfolgt bzw. gesehen. Von daher hatte ich an den Film «Detektiv Conan: Der purpurrote Liebesbrief» keine große Erwartungen gehabt. Mein Fazit zum Film ist: Gute Unterhaltung mit interessanter Storyline und teils rührenden Szenen. Der Film ist auch für Nicht-DC-Fans oder DC-Kenner geeignet.

Kanie:
Ich muss schon zugeben, so wirklich hohe Erwartungen hatte ich an «Detektiv Conan: Der purpurrote Liebesbrief» schon im Vorfeld nicht. Recht kitschig und zu “überromantisch” wirkte das Filmposter auf mich. Die Trailer hingegen hinterließen zumindest ein etwas besseren Eindruck, auch wenn sich die Story dadurch kaum erschließt. Glücklicherweise ist «Der purpurrote Liebesbrief» aber keine Liebesschnulze mit unpassenden Action-Sequenzen sondern ein interessanter Einblick in das Kartenspiel Karuta was mal was anderes ist außer irgendwelche Sportarten, wie sie aktuell in dutzenden Anime-Serien behandelt werden. Was den Film in ein interessantes Blickfeld wechseln lässt, zieht sich leider gefühlt in die Länge so das nach ca. 20 Minuten keine Spannung mehr aufgebaut wird. Dann lässt sich der Film in drei Handlungsstränge zusammenfassen: Die Liebesgeschichte rund um Heiji, das Kartenspiel Karuta mit dem großen Turnier und der Mordfall, welcher in einem «Detektiv Conan»-Film nicht fehlen darf. Relativ schnell lässt sich erahnen das alles irgendwie mit der Zeit zusammenkommt. Zwar wurde der Film dadurch nicht komplett vorhersehbar aber blieb leider ohne große Überraschungen. Das Finale sah immerhin visuell sehr schön aus, blieb aber im Vergleich zu anderen Finals anderer «Detektiv Conan»-Filme eher blass. Doch der Film hat auch positive Aspekte: Die Musik fand ich überragend gut, gerade in den ersten 5 Minuten merkt man sehr schnell wie gut die Musik auf die Szenen zugeschnitten sind und die Intensivität nochmal erhöhen, dazu ein großes Lob von mir. Dann noch die Animationen die wirklich, gerade im Hintergrund, unglaublich gut gemacht sind. Hier machte es wirklich Spaß sich mal etwas umzuschauen. Und als dritten Pluspunkt hätte ich noch den Anfang zu erwähnen, der zwar mitunter teilweise etwas skurill daherkommt aber auch sehr spannungsgeladen ist, den Film gut aufgebaut hat und es keine Minute langweilig wurde.

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Wichtige Anmerkung: Alle Meinungen der Redaktion sind unabhängig und rein subjektiv!