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In Japan gibt es viele tolle Anime-Serien von denen man in Deutschland noch kein einziges Wort darüber gehört hat. Genau solche wollen wir jetzt wieder unter die Lupe nehmen!

 

In Japan gibt es eine große Vielfalt an Anime-Serien, nur ein kleiner Bruchteil davon kommt jedoch nach Deutschland, geschweige den überhaupt ins Fernsehen. In der Neuauflage unsere beliebten Magazinereihe “Animes Most Wanted” präsentieren wir monatlich 4 Animes. In der ersten Ausgabe präsentieren wir ganze 8 (!) Animes, aufgeteilt in zwei Parts.  Hier ist nun der zweit

e Part der neuen, alte Reihe!

kidaichi«Kindaichi»

Bwei Kindaichi handelt es sich um eine Detektiv-Serie, die auf dem Manga von Yōzaburō Kanari (Schreiber) und Fumiya Satō (Illustrator) basiert. Seit 1992 erscheint der Manga in der Weekly Shounen Magazin von Kodansha und umfasst aktuell 66 Bändern. Die Serie nicht laufend, regelmässig veröffentlicht und gezeichnet, sondern wird mehrere Serien-Teile unterteilt. Der aktuellste Manga-Titel lautet «Return “R” series». Neben der Manga-Serie wurde noch eine Light-Nove-Reihe (9 Bänder) und einen Spin-Off (2 Bändern) zur Kindaichi-Franchise herausgebracht.

 

Zwischen 1997 und 2000 strahlte der TV-Sender Nippon Television eine Anime-Adaption der Serie «Kindaichi», die vom Toei Animation produziert wurde. Insgesamt 148 Folgen und 3 TV-Spezials brachte Toei die Serie auf dem Bildschirm. Neben der TV-Serie wurde auch an 2 Kinofilmen gearbeitet, die in den Jahren 1996 und 1997 veröffentlicht wurde.

Am 15. Dezember 2012 und am 15. März 2013 veröffentlichte Toei Animation einen OVA-Zweiteiler, welches unter dem Namen The Black Magic Murders erschienen sind. Zwischen April  und September 2014 lief eine neue Anime-Serie mit dem Titel  «Kindaichi Case Files R». Die neue Serie von Toei Animation brachte es auf ingesamt 25 Episoden.

Neben diversen Videospielumsetzungen, Hörspielbüchern, einer Live-Aaction-Serien und Live-Action-Film, gab es noch einen Crossover-Event mit «Detektiv Conan».

Doch worum geht es? Der junge Japaner Hajime Kindaichi mag langweilig und monoton wirken, doch eigentlich gehört er zu den schlausten Jungs, die man sich vorstellen kann. Um seinem Großvater Konsuke, der ein berühmter Detektiv war, nachzueifern stellt er sich zusammen mit Miyuki Nanase, einer Kindheitsfreundin, den schwierigsten Rätseln und Mysterien und schwört diese zu lösen…

 

 

gintama«Gintama»

Parodien zu irgendwelchen TV-Sendungen gibt es wie Sand am Meer. Doch es gibt auch einem Anime, der eben Animes parodiert: «Gintama»

«Gintama» (zu de

utsch etwa Silberseele) ist eine Anime Serie, die auf dem gleichnamigen Manga von Hideaki Sorachi, der seit 2003 wöchentlich in der Weekly Shonen Jump erscheint, basiert Zudem werden regelmäßig Sammelbände, die auch hierzulande durch Tokyopop erhältlich ist, herausgebracht. Zurzeit sind hiervon 43 (Stand März 2012) erhältlich. Zudem gibt es auch eine Serie von Light Novels.

Den Anfang nahm die Animeserie im Dezember 2005: Damals entschloss sich das Animationsstudio Sunrise eine 33-minütige OVA zu «Gintama» zu produzieren. Auf Grund des Erfolges dieser OVA folgte dann 2006 die Fernsehserie zum besagten Anime, ebenfalls wieder produziert von Sunrise. Bis heute verfügt die Serie über 201 Folgen. Ein Film zur Serie lief vor gut 2 Jahren im April 2010 in den japanischen Kinos. Der Anime wurde in Spanien, Italien und den Philippi

nen im TV ausgestrahlt. Zudem bietet die Seite Crunchyroll einen Stream zur Serie an. Seit dem 4. April 2011 wird eine Nachfolgeserie von «Gintama» vom selben Studio produziert. Dem Ursprungsnamen wurde hier ein Apostroph hinzugefügt, sodass die Serie «Gintama’» heißt.

Die Story hebt sich klar von den restlichen Animes ab: In der Edo-Periode (19. Jahrhundert) ergriffen Außerirdische, die Amantos in Japan die Macht. Sie verboten das Tragen von Schwertern, was zum Niedergang der Samurais führte. Doch einer lässt das nicht auf sich sitzen und fühlt sich weiterhin als Samurai und trägt somit ein Schwert bei sich: Gintoki Sakata. Er beginnt ein neues Leben als Gelegenheitsarbeiter und trifft auf skurrile Sachen.

 

toriko

  «Toriko»
Nahrung war schon immer sehr wichtig. Im Moment gibt es so gut wie alles zu diesen Thema: Dokus, Tests etc. Nur ein Anime ließ sich noch nicht entdecken. Doch wer richtig sucht findet es auch: «Toriko».

«Toriko» basiert auf dem gleichnamigen Manga von Mitsutoshi Shimabukuro und erscheint seit Mai 2008 im wöchentlichen Rhythmus in der Weekly Shonen Jump (u.a. auch One Piece, Naruto…). Von den Kapiteln gibt es bereits 170. Zudem wird der Manga auch in Sammelbändern veröffentlicht, wovon es bereits 17 (März 2012) gibt. Den Manga von «Toriko» gibt es seit dem 8. März übrigens auf deutsch. Herausgebracht wurde der Titel als Starttitel des neuen Manga Labels Kazé Manga.

Da der Manga relativ erfolgreich verlief, war klar, was

kommen musste: ein Anime. Den Anfang nahm das Ganze im Oktober 2009, als das hierzulande eher unbekannte Animationsstudio ufotable eine OVA im Rahmen der Jump Super Anime Tour 2009 (Filme, OVAs zu Weekly Shonen Jump Titeln) produzierte. Im April 2011 starte dann auf dem japanischen Sender Fuji TV eine „richtige“ Anime Serie, die vom sehr bekannten Animationsstudio Toei Animation stammt. Im Moment gibt es von «Toriko» 47 Episoden (März 2012). Da Toei Animation auch den «One Piece» Anime produziert, kam es zudem auch zu einem in Japan nicht unüblichen Crossover zwischen «Toriko» und «One Piece».
Im März 2011 brachte Toei dann auch einen 3D Film zu «Toriko», der im Double Feature mit «One Piece» 3D Film in japanischen Kinos gezeigt wurde.

Die Story hebt sich klar von allen anderen Mangas und Animes ab. Wie anfangs schon erwähnt ist bei «Toriko» kurioserweise Essen das Hauptthema: Wir befinden uns im Gourmet-Zeitalter. In einer Welt, in der Geschmack und die Zubereitung von Essen sehr wichtig ist, existieren Mensch

en, die sich “Bishoku-ya” nennen. Sogenannte Gourmet Hunter suchen seltene Zutaten und Tiere für ihr “Full-Course-Menu”. Toriko ist einer von ihnen und sein Traum ist es, das beste und schmackhafteste Menü der Welt zusammenzustellen. Mit seiner Stärke und seinem Wissen über die Tierwelt will er dieses Ziel erreichen. Er begibt sich mit dem schmächtigen Chefkoch Komatsu, der das Ziel verfolgt, weltbester Koch zu werden, auf eine große Reise, um ihren Träumen hinterher zu jagen…

 

HXH«Hunter X Hunter»

In Animes ist nichts unmöglich, egal ob irgendwelche sprechenden Monster, übermächtige Energien oder anderes. Zu allem was man sich schonmal Gedanken gemacht hat gibt es einen Anime. So auch zu Parallelwelten, in denen man ähnlich behandelt wird wie ein König: «Hunter X Hunter»

«Hunter X Hunter» ist eine Manga-Serie vo japanischen Zeichners Yoshihiro Togashi, welches seit 1998 in der Weekly Sounen Jump wöchentlich erscheint. Stolze 340 Kapiteln sind in Japan bisher erschienen, wovon bereits 30 Bänder in Japan erschienen sind. Auch dieser Manga-Serie erscheint bei uns unter dem Verlag von Carlsen Comics und brachte es bisher auf 28 Bändern.

Die Veröffentlichung der Serie in Japan wurde aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten des Mangaka mehrmals unterbrochen, nach Pausen unterschiedlicher Länge allerdings bisher immer wieder aufgenommen. Anfang Oktober 2007 endete die bisher längste Pause von anderthalb Jahren mit einer Wiederaufnahme der Serie im Shonen Jump Magazin, bevor Anfang Dezember das erneute Aussetzen von Veröffentlichungen bekanntgegeben wurde, welches bis Ende Februar 2008 andauerte. Die folgende Unterbrechung begann am 4. Dezember 2008. Seit dem 24. Dezember 2009 wurde die Serie wieder fortgesetzt. Am 28. Mai 2010 begann die bisher letzte Auszeit welche bis Anfang August 2011 andauerte. Seit März 2012 ist der Manga-Serie wieder in einer Pause.

1999 produzierte das Studio Nippon Animation eine Anime-Fernsehserie mit 62 Folgen zum Manga. Dabei führte Kazuhiro Furuhashi Regie, Takayuki Goto entwarf das Charakter-Design und Nobuto Sakamoto übernahm die künstlerische Leitung. Die Serie wurde vom 16. Oktober 1999 bis zum 31. März 2001 auf dem Sender Fuji TV ausgestrahlt und später auch auf Animax gesendet. In den Jahren 2002, 2003 und 2004 wurde jeweils eine OVA vom Studio Nippon Animation produziert. Die ersten beiden OVAs bestanden aus acht, die dritte aus 14 Folgen. Dabei stammt das Charakter-Design von Shinobu Tagashira, Tetsuro Aoki und Takayuki Goto, die künstlerische Leitung übernahmen Shigeru Morimoto, Kazuo Fukuda und Hiroyuki Hasegawa. Regie führte Yukihiro Matsushita und Makoto Sato.

Im Oktober 2011 startete eine Neuverfilmung der Anime-Serie «Hunter X Hunter», welches vom Madhouse Studios produziert wird.

«Hunter X Hunter» wurde zudem in Videosiele, Musicals, Theaters und Radiohörspielen umgesetzt. Es wurde einen Kinofilm von «Hunter X Hunter» angekündigt. Den genauen Startdatum des Kinofilmes gibt es noch nicht.

Die Story von «Hunter X Hunter» hört sich so an: Hunter x Hunter dreht sich um die Abenteuer des 12 jährigen Gon Freecss, der auf der Suche nach seinem Vater ist. Sein Vater ist ein Hunter, der versucht Geheimnisse zu lüften und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur aufrecht zu erhalten. Um ihn zu finden will Gon ebenso ein Hunter werden und schon bei der Einstiegsprüfung zum Hunter wird Gon klar, dass dies erst der Beginn einer langen Reise ist…