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Foto: Koelnmesse / gamescom / © Koelnmesse GmbH, Bernd Lauter

gamescom 2026: Mehr Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Awareness

Die gamescom will 2026 nicht nur das größte Gaming-Event der Welt sein, sondern auch ihre gesellschaftliche Verantwortung weiter ausbauen.

Unter den Initiativen gamescom cares und gamescom goes green haben die Verantwortlichen der Koelnmesse zahlreiche neue Maßnahmen in den Bereichen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Awareness und demokratische Teilhabe angekündigt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zugänglichkeit des Messegeländes. Ausstellende erhalten zur gamescom 2026 erweiterte Accessibility Guidelines, die bei der Planung barrierearmer Messestände unterstützen sollen.

Die Empfehlungen umfassen unter anderem:

  • barrierefreie Warteschlangen
  • zugängliche Anspielstationen
  • Rückzugsorte für Besucher mit sensorischer Überforderung
  • verbesserte Informationen zur Barrierefreiheit einzelner Angebote

Darüber hinaus wird die bisherige Selbstverpflichtung für stufenfreie Standzugänge erweitert. Künftig sollen Aussteller zusätzlich transparent kennzeichnen, welche Angebote an ihren Ständen barrierefrei nutzbar sind.

Awareness-Angebot wird erweitert

Hinsichtlich des Awareness-Konzepts der gamescom soll es künftig einen zusätzlichen Awareness-Schalter im Norden des Messegeländes geben. Gleichzeitig wird das Awareness-Team vergrößert, um Besucher noch besser unterstützen zu können. Bereits etablierte Angebote wie Ruheräume und der Dienst „Saferspaces“ bleiben ebenfalls Bestandteil des Programms.

Kooperation mit der Kölner Tafel und Wiederverwertung von Standmaterialien

Im Bereich Nachhaltigkeit startet die gamescom erstmals eine Zusammenarbeit mit der Kölner Tafel e. V.. Dadurch können Aussteller überschüssige Lebensmittel aus ihrem Standcatering spenden, anstatt diese entsorgen zu müssen. Die Lebensmittel kommen anschließend sozialen Einrichtungen in der Region zugute.

Ausgebaut wird außerdem die Zusammenarbeit mit Trash Galore. Neben Materialien von offiziellen Eventflächen können künftig auch Aussteller übrig gebliebene Standbaumaterialien zur Wiederverwendung bereitstellen. Bereits im vergangenen Jahr konnten dadurch mehr als 2,2 Tonnen Material vor der Entsorgung bewahrt werden. Nach Angaben der Organisatoren entsprach dies einer Einsparung von rund fünf Tonnen CO₂.

Green Tickets und gamescom forest wachsen weiter

Die bereits bestehenden Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden ebenfalls fortgeführt. Dazu gehören die sogenannten Green Tickets, mit denen Besucher freiwillig Klimaschutzprojekte unterstützen können. 2025 wurden mehr als 12.500 Green Tickets verkauft – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Der daraus finanzierte gamescom forest umfasst inzwischen etwa 33.500 Quadratmeter Waldfläche.

gamescom GDQ für einen guten Zweck

Auch das neue Speedrunning-Event gamescom GDQ (wir berichteten) wird Teil der Initiative. Während der Veranstaltung vom 28. bis 30. August werden Spenden für Gaming for Democracy gesammelt.

Quelle: Pressemitteilung
Foto: Koelnmesse / gamescom / © Koelnmesse GmbH, Bernd Lauter