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«Planetarian»: Die Geschichte hinter den Sternenbildern

Das Studio Key hat schon durch zahlreiche Geschichten viel Aufmerksamkeit gewonnen, darunter «Angel Beats», «Clannad» oder «Charlotte». Mit «Planetarian» wird eine weitere Visual Novel als Anime umgesetzt und dreht sich um eine Welt fernab der heutigen Zeit in einem Planetarium. Doch kann auch dieser Anime überzeugen und uns mehr über die Dinge erzählen, die weit oben im Himmel liegen?

 

  • Label: KSM Anime
  • Veröffentlichung: 17.03.2022
  • Originaltitel: Planetarian: Chiisana Hoshi no Yume
  • Produktionsjahr: 2016
  • FSK: 12
  • Laufzeit: 2 Stunden 33 Minuten
  • Bildformat: 16:9 – 1.78:1
  • Genre: Drama, Sci-Fi
  • Sprachen: Japanisch, Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Anzahl Disks: 1

 

 

Der Film «Planetarian: Storyteller of the Stars» basiert auf der Visual Novel vom Studio Key, das unter anderem auch für Serien wie «Angel Beats», «Clannad» oder «Charlotte» bekannt ist. Die Visual Novel erschien bereits am 29. November 2004. Der Film dazu wurde im Studio David Production unter der Regie von Katsuichi Nakayama und Shunsuke Machitani produziert. Der Film setzt sich insgesamt aus Teilen der Visual Novel als auch der Light Novel zusammen, die die Serie fortgesetzt hat.

Ferner ist zusätzlich zum Film eine OVA enthalten, die durch eine Crowdfunding-Kampagne produziert werden konnte. Diese erschien am 29. November 2019 unter dem Titel «Planetarian: Snow Globe». Der Anime entstand unter der Regie von Jin Tamamura. Das Charakter-Design wurde wieder von Takechi übernommen.

 

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Trailer zu «Planetarian – Storyteller of the Stars»:

 

Inhalt (8/10):

Nach dem Ende eines biologischen und nuklearen Krieges befindet sich die Menschheit am Abgrund. Städte sind nur schwer zu betreten, da Maschinen darauf programmiert sind auf “Eindringlinge” zu schießen. Trotzdem gehen Menschen das Risiko ein, um in diesen Städten wertvolle Gegenstände zu finden, die in der postapokalyptischen Welt von Wert sind.
Zu diesen risikofreudigen Menschen gehört auch der Protagonist des Films. Er ist ein sogenannter Junker, der Dinge wie Alkohol sucht, um sie weiter zu verkaufen. Eines Tages sucht dieser Schutz in einem Gebäude, das offenbar noch mit Strom betrieben wird. Dort trifft er auf einen Android: Ein Roboter, das wie ein Mensch aussieht. Bei diesem Android handelt es sich um Yumemi Hoshino, die für das Planetarium verantwortlich ist. Sie begrüßt die Gäste und begleitet sie durch das Gebäude. So möchte Yumemi auch den Protagonisten eine Vorstellung anbieten, der zunächst sehr abgeneigt ist. Doch nach einer Weile kann sie ihn überzeugen. Leider stellt sich das Vorhaben als doch nicht ganz so einfach dar, weil es im Planetarium technische Schwierigkeiten gibt. Der Protagonist versucht deshalb einen Weg zu finden die Maschinen zu reparieren und dafür eine Vorstellung zum Weltall zu bekommen.
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Berurteilung

Der Film fokussiert seine Geschichte besonders auf zwei Charaktere, dem Junker und dem Android Yumemi Hoshino. Zur Einleitung gibt es einen Zeitsprung in die Zukunft, um dem Zuschauer einen angenehmeren Einstieg in die Geschichte zu ermöglichen. Dort wird die Geschichte rund um das Planetarium erzählt. In meinen Augen ist das ein gelungener Anfang. Auch die Charaktere sind wohl überlegt. Da die Geschichte sich hauptsächlich auf das Planetarium fokussiert, sorgt dies nicht unbedingt für viel Abwechslung, jedoch kann dadurch die Geschichte nach und nach zusammengefügt werden, um zum Schluss eine Art Finale zu präsentieren. Ohne zu viel spoilern, kann ich nur sagen, dass das sehr gelungen ist und sehr stimmig zur Atmosphäre der Geschichte war.

 

Animationen (10/10):

Die Animationen sind sehr hochwertig und gut gelungen. Auch der farbliche Kontrast hat sehr gut gepasst. Ein wenig CGI gab es auch zu sehen, auch wenn ich sagen muss, dass ich nicht unbedingt diese Art präferiere, wenn der Rest ohne CGI umgesetzt wurde. Dadurch wirkt es wie ein kleiner Schnitt in das Gesamtbild.

 

Musik (10/10):

Einer der Pluspunkte ist definitiv die Musik. Diese wurde zu den richtigen Momenten eingespielt und sorgte für eine sehr stimmige Atmospähre.

 «Planetarian» – Gentle Jena:

 

Deutsche Lokalsierung (8/10):

Die Synchronisation entstand im Studio G&G Tonstudios GmbH unter der Regie von Sebastian Hollmann.

Mir hat die Synchronisation gefallen, die insgesamt sehr passend abgestimmt wurde. Ich hatte nicht den Eindruck, dass manche Charaktere den Kürzeren gezogen haben, weil diese nur für ein paar Sätze eingesprochen wurden. Trotzdem hat es nicht für 10 Punkte gereicht, da die Stimmen bei mir keinen “Wow-Effekt” ausgelöst haben.

Charakter Deutsche Stimme
alter Mann Rolf Berg
Direktor Tobias Brecklinghaus
Eremiya Julia von Tettenborn
Ezra Katja Liebing
Gorou Mikashima Dirk Hardegen
Hiob Tabea Hilbert
Izaya Corinna Dorenkamp
Kuzuya David Schulze
Levi Amira Leisner
Ruth Esther Brandt
Satomi Kurahashi Christiane Werk
Yumemi Hoshino Christina-Ann Zalamea
Kuzuya (jung) Lara Schmidt

 

Fazit

Ich finde, dass «Planetarian» ein gelungener Anime ist. In einer postapokalyptischen Welt, in der die Menschheit am Abgrund steht, gibt es trotzdem noch viele schöne Dinge, die für die Menschheit von Bedeutung sind. So kann auch ein Android durch eine Vorstellung des Alls viel bewirken und einen großen Einfluss auf andere nehmen. Für mich ist die Story sehr entspannt gestaltet und schön erzählt. Aus diesem Grund kann ich den Anime definitiv weiterempfehlen. Besonders an die Personen, die bereits andere Werke des Studio Key gemocht haben.

 

Bewertung

Kategorie Punktevergabe
Inhalt (3x) 8
Animation 10
Musik 10
Deutsche Lokalisierung 8
Gesamt
8,7

 

 

Wir bedanken uns bei KSM Anime für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.